Biografie
Die kanadische Bratschistin Annemarie Moorcroft ist seit 1996 Solo-Bratschistin im Deutschen Symphonie Orchester-Berlin. Ihre Ausbildung erhielt sie in Köln bei Rainer Moog und in New York, wo sie sich bei ihren Lehrern Michael Tree und Cynthia Phelps den Abschluss ›Master of Music‹ erarbeitete.
Annemarie Moorcroft widmet sich neben ihrer Orchestertätigkeit intensiv der Kammermusik. Seit 1998 ist sie Mitglied im Breuninger Streichquartett, mit dem sie neben regelmäßigen Auftritten in der Berliner Philharmonie mit Gästen wie Christine Schäfer eine Reihe von CD-Aufnahmen bei IPPNW mit Anna Prohaska und Kolja Blacher eingespielt hat.
In den letzten Jahren sammelte Annemarie Moorcroft außerdem wichtige Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Persönlichkeiten wie George Benjamin, Peter Serkin, Daniel Hope und Rufus Wainwright.
Solistische Engagements führten sie nach Italien, Kanada und an so ausgefallene Orte wie die Akropolis in Athen, wobei sie u. a. mit den Dirigenten Vladimir Ashkenazy, Leonard Slatkin und Kent Nagano zusammenarbeitete.
Durch ihre pädagogischen Erfahrungen als Dozentin der Musikhochschule ›Hanns Eisler‹, des Orchesterzentrums NRW und der Junge Deutsche Philharmonie, hat sie die Notwendigkeit einer bewussten Körperarbeit erkannt und 2010 nach 4-jähriger Ausbildung ihr Diplom als Lehrerin für Alexander-Technik erhalten.