Biografie

Geboren in Moskau, als Kind einer russisch-ukrainischen Familie, begann Anna Rakitina ihre Ausbildung als Geigerin und studierte Dirigieren am Tschaikowsky-Konservatorium bei Stanislav Diachenko. 2018 schloss sie ein zusätzliches Dirigierstudium in Hamburg bei Ulrich Windfuhr mit Konzertexamen ab. Sie war Stipendiatin des Conducting Fellowship der Lucerne Festival Academy unter der Leitung von Alan Gilbert und Bernard Haitink und besuchte Meisterkurse bei Gennadiy Rozhdestvensky, Vladimir Jurowski und Johannes Schlaefli. 2022 nahm sie an der Ammodo Conducting Masterclass des Concertgebouworkests Amsterdam unter der Leitung von Fabio Luisi teil.

In der Saison 2019/2020 war sie Dudamel Fellow beim Los Angeles Philharmonic, im Anschluss hatte sie bis 2023 die Position als Assistant Conductor des Boston Symphony Orchestra inne.

Ihr Dirigat wurde unter anderem mit dem Zweiten Preis beim Malko-Wettbewerb 2018 ausgezeichnet, weitere Preise gewann sie beim Deutschen Dirigentenpreis 2017 sowie beim TCO International Conducting Competition Taipei 2015.

Sie teilte die Bühne bereits mit Solist:innen wie Jean-Yves Thibaudet, Alexandre Kantorow, Joshua Bell, Renaud Capuçon, Gil Shaham, Christian Tetzlaff, Sterling Eliott, Raphaela Gromes und Alisa Weilerstein. Mit zeitgenössischen Komponist:innen wie Elena Langer und Ellen Reid verbindet sie eine über die Jahre gewachsene kontinuierliche Zusammenarbeit.

Anna Rakitina gilt als eine der spannendsten jungen Dirigentinnnen und arbeitete in der Vergangenheit bereits mit renommierten Orchestern wie dem New York Philharmonic, Orchestre Philharmonique de Radio France, den Nürnberger Symphonikern, dem Malmö Symphony Orchestra und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin zusammen.

In der Saison 2023/2024 debütiert sie sowohl beim DSO als auch bei den Dresdner Musikfestspielen.

März 2024