Biografie

Ania Vegry studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Christiane Iven und Charlotte Lehmann wie auch in Madrid bei Teresa Berganza.

Bereits während ihres Studiums wurde sie festes Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover, wo sie sich zahlreiche Fachpartien erarbeitete, darunter Susanna in Mozarts ›Le nozze di Figaro‹, für die sie in der Zeitschrift Opernwelt eine Nominierung zur Nachwuchssängerin des Jahres erhielt. Neben weiteren Partien des gängigen Opernrepertoires, wie beispielsweise Ännchen in Webers ›Der Freischütz‹, Puccinis Musetta in ›La Bohème‹ oder Cunegonde in ›Candide‹ von Bernstein verkörperte sie auch zahlreiche Partien des zeitgenössischen Repertoires.

Aktuell ist sie am Anhaltischen Theater Dessau verpflichtet. Gastengagements führten Vegry u.a. an die Deutsche Oper am Rhein, die Komische Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper, die Alte Oper Frankfurt und die Opéra Garnier in Paris sowie zu renommierten Festivals. Sie gibt regelmäßig Liederabende und konzertiert mit Orchestern wie dem SWR Sinfonieorchester, dem Orchestre de la Suisse Romande oder den Nürnberger Symphonikern. In vergangenen Projekten arbeitete Vegry mit Dirigent:innen wie Kent Nagano, Joana Mallwitz, Marc Albrecht und Helmuth Rilling.

Für eine Reihe deutscher Rundfunkanstalten hat Vegry wiederholt Opernarien und Liederzyklen aufgenommen. Sie engagierte sich für das das Oeuvre von Florian Leopold Gassmann und ließ Konzert- und Opernarien aus dessen Feder zunächst verlegen und anschließend mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von David Stern für das Label CPO aufnehmen. In enger Zusammenarbeit mit dem Verlagshaus Boosey & Hawkes realisierte Vegry 2021 außerdem erstmalig eine Gesamtaufnahme des Liedschaffens des polnisch jüdischen Komponisten Szymon Laks, die im Juni 2021 beim Label EDA erschienen ist.