Biografie
Amelie Wallner, 1999 in München geboren, erhielt im Alter von vier Jahren ihren ersten Violinunterricht. Ihre Ausbildung setzte sie als Jungstudentin bei Prof. Petru Munteanu in Augsburg und anschließend an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Nora Chastain fort, wo sie zunächst den Bachelor absolvierte und derzeit im Masterstudiengang studiert.
Von 2020 bis 2025 war sie Geigerin im Leonkoro Quartett und gewann in dieser Zeit zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter die jeweils ersten Preise der Internationalen Streichquartettwettbewerbe 2022 in Bordeaux und der Wigmore Hall in London, den Musikpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung, den MERITO String Quartet Award, den Young Talent Award des Concertgebouw Amsterdam sowie 2024 die Auszeichnung des Borletti-Buitoni Trust. Das Ensemble wurde maßgeblich geprägt durch die Arbeit mit namhaften Mentoren wie Günter Pichler (Alban Berg Quartett), Heime Müller, Eckart Runge und Gregor Sigl (Artemis Quartett) sowie dem Pianisten Alfred Brendel. Im Herbst 2023 erschien bei Mirare das erste Album des Quartetts, das nur wenige Wochen später mit dem Choc de Classica l’année 2023 ausgezeichnet wurde. 2024 begann die Zusammenarbeit mit dem renommierten Label Alpha Classics.
Mit dem Quartett gastierte sie in bedeutenden internationalen Konzertreihen und Festivals, darunter die Salzburger Festspiele, die Philharmonie Luxemburg, die Liederhalle Stuttgart, die Tonhalle Zürich, das Bozar in Brüssel, das Concertgebouw Amsterdam, der Pierre Boulez Saal und die Philharmonie Berlin. Konzertreisen führten sie zudem nach Japan, China und Nordamerika. Neben ihrer Leidenschaft für die Kammermusik tritt Amelie Wallner auch regelmäßig als Orchestermusikerin auf, unter anderem als Aushilfe bei der Kammerakademie Potsdam und den Berliner Philharmonikern. Seit 2025 ist sie Mitglied im Zeitvertrag beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.
Sie spielt eine Violine von V. Postiglione, die ihr großzügigerweise von einer Privatperson zur Verfügung gestellt wird.