Biografie

Abul Mogard ist das Alter Ego des italienischen Musikers Guido Zen, der für seine eindrucksvollen Alben und mitreißenden Live-Auftritte bekannt ist. Er lebt in Rom und trat bereits bei renommierten Festivals und Veranstaltungsorten auf, darunter Berlin Atonal, Poesia en Voz Alta (Mexiko-Stadt), Centre Pompidou (Paris), Centro de Cultura Contemporánea Condeduque (Madrid), Auditorium San Fedele (Mailand), Le Guess Who? (Utrecht) und Southbank Centre (London).

Im Auftrag des Organ Reframed Festivals komponierte Mogard ein Stück für Pfeifenorgel, Elektronik und Posaunen, das in der Union Chapel (London) mit dem London Contemporary Orchestra aufgeführt wurde. Seine Arbeit erstreckt sich auch auf den Bereich Film, dazu gehören Soundtracks für Kimberlin und Phoenix City (2021) des britischen Künstlers Duncan Whitley, wobei letzteres von der Coventry Biennale in Auftrag gegeben wurde. Die BBC hat seine Musik mehrfach vorgestellt; Mary Anne Hobbs lobte seine Remixe für Carl Craig und Fovea Hex (feat. Brian Eno) und zählte sie zu ihren Lieblingsstücken. Auch Thom Yorke hat Mogards Musik in verschiedenen Mixes für NTS Radio und die BBC vorgestellt.

Mogards Musik hat ihren Platz in einer Vielzahl kreativer Bereiche gefunden, von Film und Fernsehen über Mode und zeitgenössische Kunst bis hin zur Werbung. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Trailer zu Ridley Scotts ›The Last Duel‹, in Shane Meadows’ TV-Serie ›Gallowspole‹, bei Laufstegshows für Ferragamo und in Kampagnen für Lancôme verwendet.

Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören ›Impossibly Distant, Impossibly Close‹ mit Rafael Anton Irisarri und ›In uno spazio immenso‹ mit Grand River sowie die Zusammenarbeit mit Künstlern wie KMRU, Colin Potter, CoH und Cindytalk. Abul Mogards neues Album ›Quiet Pieces‹ wird auf seinem neu gegründeten Label Soft Echoes erscheinen.