Wir müssen reden!

Das DSO unterstützt, gemeinsam mit zahlreichen anderen Kulturinstitutionen und Akteur:innen der Berliner Kulturszene, den Aufruf zur Demonstration gegen die geplanten dramatischen Kürzungen im Kulturbereich.

 

Demo gegen die Kürzungen im Kulturbereich

#BerlinIstKultur #BerlinIstKulturelleVielfalt #KulturabbauVerhindern
#BerlinIsCulture #BerlinIsCulturalDiversity #PreventCultureCuts

Berlin lebt von der Kultur. Sie ist der entscheidende Standortfaktor. Sie ist unsere Schwerindustrie. Jeder Euro, der in die Kultur investiert wird, ist eine Investition in die Zukunft der Stadt. Wir appellieren daher entschieden an den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, Finanzsenator Stefan Evers, Kultursenator Joe Chialo, Fraktionsvorsitzenden Dirk Stettner, Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh und alle Berliner Abgeordneten, die geplanten Kürzungen im Kulturbereich abzuwenden.

Berlin steht vor einer entscheidenden Weichenstellung: Die angekündigten Kürzungen von 10% im Berliner Kulturetat für 2025 und 2026 wären ein historischer Rückschritt. Der Kulturetat ist mit nur 2,1 % vom Berliner Gesamthaushalt der kleinste Etat, seine Kürzung um jährlich bis zu 140 Mio. € hätte aber gravierende Folgen.

Neben massiven Einnahmeausfällen und einer damit verbundenen wirtschaftlichen Destabilisierung sind die Arbeitsplätze der 8,2 % der im Kulturbereich arbeitenden Berliner:innen bedroht. Berlin lebt von der kulturellen Vielfalt, sie sichert gesell­schaft­lichen Zusammenhalt und Lebens­qualität, sie schafft internationale Strahlkraft. Mehr als 50 % der Tourist:innen kommen wegen des einzigartigen Kunst- und Kulturangebots nach Berlin. Wirtschaftszweige wie Hotel- und Gaststättengewerbe oder Einzelhandel sind davon abhängig.

Kultur ermöglicht vielfältige Räume des sozialen Miteinanders, der Begegnung und des Dialogs. Ob auf der Bühne, in den Galerien, in Bibliotheken und Projekträumen, auf der Straße oder in den Clubs: Die Vielfalt macht Berlin lebendig und weltoffen, zu einer Stadt mit Kulturorten für all ihre Communitys, zu einem Magneten für die internationale Kulturszene und zu einem unverwechselbaren Lebensort. 

Die Freie Szene, die etablierten Institutionen aller Sparten und die Amateurkultur, Berliner:innen und internationale Gäste sind auf vielfältige Weise miteinander verwoben und im Austausch. Erst dadurch entsteht die Magie unserer Kulturlandschaft. 

Wir stehen solidarisch zusammen.
Wir lassen uns nicht in Verteilungskämpfe treiben!
Setzen wir ein Zeichen für eine Stadt, die in ihre Kultur investiert, weil sie verstanden hat:
Kultur ist in Berlin kein »nice to have«, sie ist das Herz der Stadt.

Demonstration am 13.11.2024

Erleben Sie Berlins kulturelle Vielfalt und werden Sie Teil der Demonstration:

  • Wann: 13. November 2024, 10–13 Uhr
  • Wo: Platz des 18. März, vor dem Brandenburger Tor


Weitere Informationen und regelmäßige Updates finden Sie unter:

Website berlinistkultur.de bei Facebook auf Instagram
 

 

Petition unterzeichnen

Die Berliner Opern- und Konzerthäuser, Orchester und Chöre sowie das Staatsballett fordern die Berliner Politik auf, die geplanten Einsparziele im Haushalt nicht auf den Kulturbereich anzuwenden. Dieser hat derzeit einen Anteil von 2,1 % am Gesamthaushalt des Landes Berlin – eine geringe Investition, die einen maximalen Imagegewinn für die Stadt Berlin generiert. Kürzungen in der Kultur – das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der Stadt – werden die Ausstrahlung Berlins drastisch mindern.

Uuterstützen Sie mit uns die Petition des Deutschen Bühnenvereins:

Petition unterzeichnen