Am Sonntag, den 15. Juni setzte das DSO mit einem außergewöhnlichen Programm ein starkes Zeichen gegen Ausgrenzung und Rassismus. In ›The Passion of Octavius Catto‹ erzählt der US-amerikanische Pianist und Komponist Uri Caine von der rassistisch motivierten Ermordung des Bürgerrechtsaktivisten Catto. Unter der Leitung von André Raphel brachte das DSO das Werk – eine eindrucksvolle Synthese aus Klassik, Avantgarde, Gospel und Jazz – zur Europäischen Erstaufführung, gemeinsam mit einem Jazz-Trio um Uri Caine, der Sängerin Barbara Walker, dem BiPoC-Vokalensemble ›A Song for You‹ sowie dem Bundesjugendchor. Vielsagend ergänzt wurde das Programm durch Jessie Montgomerys ›Hymn for Everyone‹ und Mendelssohns ›Reformationssymphonie‹. Das Konzert war ein Beitrag zur Kampagne ›Orchester für die Demokratie‹ des Deutschen Bühnenvereins und wurde durch das Programm ›Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland‹ gefördert. Fotos: © Peter Adamik