Die Saison im Überblick

Rundes bild robin ticciati

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Abonnements für die Saison 2020/2021 sind ab sofort erhältlich. Alle Abo-Angebote im Überblick finden Sie auf der Abonnementen-Seite.

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Konzerte

Einen Überblick über alle Konzerte der Saison 2020/2021 finden Sie im Konzertkalender, den Sie auch nach Ihren Wünschen filtern können.

Die Saison zum Nachlesen

Video: Robin Ticciati über die Saison 2020/2021

Mit mehr als 30 Konzerten in der Saison 2020/2021 ist das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie präsent. Neben zahlreichen Projekten mit seinem neuen Chefdirigenten Robin Ticciati ist das DSO hier regelmäßig unter der Leitung renommierter Gastdirigenten zu erleben: Dazu gehören neben seinem Ehrendirigent Kent Nagano und dem ehemaligen Chefdirigenten Ingo Metzmacher auch Sir Simon Rattle, Sir Roger Norrington, Yutaka Sado, Leonard Slatkin, Ton Koopman, Simone Young und viele andere. Einen Überblick finden Sie hier:

Auf dem Programm stehen zudem drei Casual Concerts, eine Vielfalt an Kammerkonzerten an unterschiedlichen Orten, sechs Kinderkonzerte, Gastspiele und vieles mehr. Einen vollständigen Überblick finden Sie in unserer Saisonvorschau, die wir Ihnen gerne druckfrisch und kostenfrei zusenden:

Saisonvorschau 2020/2021

Symphoniekonzerte mit dem Chefdirigenten Robin Ticciati und herausragenden Gastdirigenten und Solisten, drei Casual Concerts, Kammerkonzerte und vieles mehr bietet die Saison 2020/2021. Mehr dazu in unserer Saisonbroschüre!

Chefdirigentenkonzerte mit Robin Ticciati

Das  DSO und Robin Ticciati gehen in ihre vierte gemeinsame Saison. Die letzten drei Jahre waren intensiv, ganz im Sinne Beethovens, des Jubilars von 2020, dass man in der Kunst wie im Leben nicht stehen bleiben, sondern stets voran gehen solle. Das  DSO hat seinen ästhetischen Spielraum beständig erweitert. Von historisch informierter Aufführungs praxis bis zu experimenteller Musik aus  jüngster Zeit ist alles möglich. Für Robin Ticciati ist der Horizont noch lange nicht ausgeschritten. Er setzt auch in der neuen Saison auf die konkrete Vielfalt und den großen Bogen und rückt 2020/2021 ungewöhnliche Programmkonstellationen und Darstellungsformen stärker in den Blick.

Foto: Jörg Brüggemann / Ostkreuz
Wagner im Fokus

Die besondere Aufmerksamkeit des Orchesters und seines Chefdirigenten gilt diesmal dem Werk Richard Wagners und seiner Beziehung zu Frankreich und Paris. Ticciati befragt das ambivalente Verhältnis zwischen dem Komponisten, der Musikstadt und ihren Protagonisten im Rahmen des Festivals ›Wagner-Perspektiven‹ vom 13. bis 21. November aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, stellt Auszügen aus den Musikdramen des Komponisten Werke gegenüber, die sich in ästhetischer Opposition,  Zeitgenossenschaft oder Nachfolge zu ihnen befinden oder die Dichtung der Wagner-Fürsprecher Baudelaire und Mallarmé in Töne setzen. Für die hohe Qualität bürgt eine prominent besetzte Gesangsriege um Dorothea Röschmann, Karen Cargill, Matthias Goerne und viele andere.

Mehr zum Festival ›Wagner-Perspektiven‹

 
»Im Kampf mit dem Teufel«

Wie eine Erweiterung und ein Kontrapunkt zu den ›Wagner-Perspektiven‹ ist das Projekt ›Im Kampf mit dem Teufel‹ im Februar angelegt, das sich Robin Ticciati und das DSO im Rahmen der Biennale ›Die Goldenen Zwanziger‹, zu der die Berliner Philharmoniker einladen, vorgenommen haben. Auch hier sind Musiktheaterwerke auf der Konzertbühne zu erleben, nunmehr aber die kompakten, provokanten Formen der 1920er-Jahre – Paul Hindemiths Einakter ›Sancta Susanna‹ über eine Nonne, deren Christus-Liebe das klösterlich Tolerierte übersteigt, und Bohuslav Martinůs verrückt-absurde Jazzoper ›Die Tränen des Messers‹. Über sie hinweg spannt das Programm einen Bogen, der von der Gegenwart bis ins 12. Jahrhundert reicht. Ein szenisches Konzept bindet die Werke auch dramatisch zusammen: Frederic Wake-Walker, der 2018 bereits Händels ›Messias‹ mit dem DSO und Ticciati in szenischer Einrichtung auf die Bühne der Philharmonie brachte, führt Regie.

Foto: Jörg Brüggemann / Ostkreuz
Edward Elgar im Blick

Die Musik des Briten Edward Elgar – von der Konzertouvertüre ›Cockaigne‹ über Introduction and Allegro für Streicher und die Zweite Symphonie bis zu den ›Enigma-Variationen‹ – zieht sich in dieser Saison als ein weiterer Schwerpunkt durch die Programme Robin Ticciatis. Es ist Musik eines Komponisten, der für Ticciatis eigene künstlerische Entwicklung von großer Bedeutung war.

Von Berlioz und Bruckner bis in die Gegenwart

Auch in der Spielzeit 2020/2021 verfolgt Robin Ticciati Linien weiter, die ihn und das DSO in den letzten Jahren beschäftigten. Dazu gehört Hector Berlioz mit seiner ›Symphonie fantastique‹ und der Viola-Symphonie ›Harold en Italie‹, aber auch Anton Bruckner, dessen symphonisches Œuvre einen bedeutenden Teil der gemeinsamen Geschichte von Dirigent und Orchester ausmacht. Mit der Vierten gab Ticciati seinen Einstand in Berlin, nach der Sechsten, Siebten und Achten folgt nun die Neunte Symphonie. Die einstige Linie mit Werken von Johannes Brahms wirkt im ›Deutschen Requiem‹ und dem Ersten Klavierkonzert weiter. Auch die Gegenwartsmusik spielt weiterhin eine große Rolle: Die schottische Komponistin Helen Grime ist mit der Deutschen Erstaufführung ihres Schlagzeugkonzerts vertreten, ihr tschechischer Kollege Ondřej Adámek mit ›Shiny or Shy‹. Beide bereichern seit einigen Jahren immer wieder die Programme des DSO. Das Experiment der Orchesterimprovisation, das im letzten Jahr erstmals gelang, wird in der neuen Saison erneut gewagt.

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