Inmo Yang ist ein Geiger von seltener Tiefe und poetischer Einsicht, der international für seinen fesselnden Klang, seine emotionale Präzision und seine bemerkenswerte Technik anerkannt ist. Yang, den der Boston Globe für seine »nahtlose Technik und die zarte Wärme seines Klangs« lobt, hat sich zu einem der markantesten Geiger seiner Zeit entwickelt.
In der Saison 2026/27 kehrt Inmo Yang zum BBC Symphony Orchestra und zum Gulbenkian Orchestra zurück; außerdem stehen mehrere Debüts mit den Luxemburger Philharmonikern, dem Orchestre national d’Île-de-France, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Melbourne Symphony Orchestra, dem Singapore Symphony Orchestra und dem Pacific Symphony in den USA auf dem Programm. Im Herbst kehrt er zum Helsinki Philharmonic Orchestra zurück, zunächst in dessen Heimatspielstätte in Helsinki unter der Leitung von Eva Ollikainen und anschließend auf Tournee in Korea mit dessen Chefdirigenten Jukka-Pekka Saraste.
Yangs Solokarriere hat ihn auf die großen Bühnen der Welt geführt, wo er unter anderem mit dem New York Philharmonic, dem LA Philharmonic, dem Orchestre National de France, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem SWR-Sinfonieorchester, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Royal Philharmonic Orchestra, den Münchner Symphonikern, der Dresdner Philharmonie, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Finnischen Rundfunk-Sinfonieorchester und dem Dänischen Nationalen Sinfonieorchester. Er hat mit vielen der heute angesehensten Dirigent*innen zusammengearbeitet, darunter Marin Alsop, Myung-whun Chung, Roberto Gonzales-Monjas, Hannu Lintu, Tianyi Lu, Fabio Luisi, Jonathan Nott, Eva Ollikainen, Sakari Oramo, Kristiina Poska, John Storgårds, Osmo Vänskä und Jaap van Zweden.
Weltweite Aufmerksamkeit erlangte er erstmals durch seinen Sieg beim Premio-Paganini-Wettbewerb 2015 in Genua – dem ersten Ersten Preis seit 2006 –, wo er zudem Sonderpreise für die beste Aufführung eines zeitgenössischen Werks und den Publikumspreis erhielt. Im Jahr 2022 festigte er seinen Ruf weiter mit dem Ersten Preis beim Jean-Sibelius-Geigenwettbewerb in Helsinki.
Inmo Yang veröffentlichte 2021 sein zweites Album bei der Deutschen Grammophon mit dem Titel »The Genetics of Strings«. Sein Debütalbum – 24 Capricen von Niccoló Paganini – wurde im Rahmen seiner Künstlerresidenz in der Kumho Art Hall live aufgenommen und 2019 beim selben Label veröffentlicht.
Inmo Yang studierte bei Namyoon Kim an der Korea National University of Arts, bei Miriam Fried am New England Conservatory of Music in Boston sowie bei Antje Weithaas sowohl an der Kronberg Academy als auch an der Hanns-Eisler-Hochschule für Musik in Berlin, wo er derzeit lebt.
Inmo Yang spielt die Violine »Carrodus« von Giuseppe Guarneri del Gesù (Cremona, 1743), die ihm großzügigerweise von einem Mitglied der Stretton Society als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.