19.15 Uhr Einführung

Wahl-Abo, D – Serie ›Virtuoso‹

19.15 Uhr Einführung

Wahl-Abo, B – ›Zeitreise‹

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Programmheft

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Übertragung

Sonntag, 09.11.2025 | 20 Uhr

Deutschlandfunk Kultur

Programm

Peter Ruzicka
›Requiem‹ für Streichorchester, 9 Bläser, Orgel, Pauken und Schlagzeug

Gustav Mahler
›Kindertotenlieder‹ für mittlere Stimme und Orchester

Iryna Aleksiychuk
›Trisagion‹ für Kinderchor und Violine

Gustav Mahler
Symphonie Nr. 4 G-Dur

Mitwirkende

Kent Nagano Dirigent

  • Anna Lucia Richter Mezzosopran
  • Marina Grauman Violine
  • Katharina Konradi Sopran
  • Jakub Sawicki Orgel

Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin
Knaben des Staats- und Domchores Berlin
Kelley Sundin-Donig Choreinstudierung
Kai-Uwe Jirka Choreinstudierung

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Annika Schlicht musste ihre Mitwirkung an den Konzerten aus Krankheitsgründen bedauerlicherweise absagen. Wir freuen uns sehr, dass sich Anna Lucia Richter kurzfristig bereiterklärt hat, die Solopartie in Mahlers ›Kindertotenliedern‹ zu übernehmen.

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»Einfach ein Geniestreich«, urteilte 1901 eine Tageszeitung über das Finale von Gustav Mahlers Vierter Symphonie. Mit kammermusikalischer Transparenz und scheinbar unbeschwerter Klangwelt entführt Mahler das Publikum in eine Sphäre zwischen kindlicher Unschuld und existenzieller Tiefe. Die heitere, fast tänzerische Grundstimmung durchzieht das ganze Werk – und wird doch immer wieder gebrochen: von ironischen Zwischentönen, leiser Melancholie und mystischen Momenten. Im letzten Satz öffnet sich schließlich eine visionäre Dimension. Eine Sopranstimme besingt das Paradies aus der Perspektive eines staunenden Kindes – entrückt, poetisch und von berührender Klarheit. Dabei bleibt das Werk trotz seiner inneren Spannungen von einer durchdringenden Schönheit geprägt, die unmittelbar berührt. Auch in den ›Kindertotenliedern‹, entstanden wenige Jahre später, verdichtet Mahler die Motive von Verlust, Trost und Transzendenz zu erschütternder Eindringlichkeit.

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Die Auseinandersetzung mit Tod, Erinnerung und spiritueller Hoffnung prägt auch zwei zeitgenössische Werke dieses Programms: In seinem Requiem formt Peter Ruzicka einen Klangraum voll innerer Spannung und brüchiger Schönheit. Iryna Aleksiychuks ›Trisagion‹ wiederum verbindet liturgische Gesänge mit moderner Harmonik und schafft eine Atmosphäre, die über das Irdische hinausweist. Unter der Leitung von DSO-Ehrendirigent Kent Nagano entfaltet sich ein Konzertabend voller Tiefe, Wucht und leuchtender Zwischentöne – musikalisch vielschichtig, emotional weit und mit einer Wirkung, die lange nachhallt.

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