Programm
Sergei Rachmaninoff
Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll
Hector Berlioz
›Symphonie fantastique‹
Mitwirkende
Constantinos Carydis Dirigent
- Mao Fujita Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
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Besucherservice des DSO
in der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH
Charlottenstr. 56 / 2. OG
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Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 9 – 18 Uhr
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Hector Berlioz
›Symphonie fantastique‹
Constantinos Carydis Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Dirigent
Constantinos Carydis wurde in Athen geboren. Nach dem Studium von Klavier und Musiktheorie am Athener Konservatorium schloss er sein Dirigierstudium in München an der Hochschule für Musik und Theater ab. Im Jahr 2011 wurde ihm der Carlos Kleiber-Preis der Bayerischen Staatsoper verliehen.
Auftritte bei den BBC Proms in Londons Royal Albert Hall gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie Einladungen zu den Wiener Symphonikern, dem Königlichen Concertgebouw Orchester Amsterdam, der Filarmonica della Scala, den Osloere Philharmonikern sowie eine Neuproduktion von Idomeneo im Rahmen der Opernfestspiele der Bayerischen Staatsoper prägten Constantinos Carydis’ Arbeit in letzter Zeit.
Die Saison 2024/25 führte ihn zu Orchestern wie dem Finnischen Radio-Sinfonieorchester in Helsinki, Gürzenich Orchdester Köln, dem Orchester des Teatro San Carlo in Neapel und zum Orquesta Filarmónica de Gran Canaria. Außerdem war er erneut mit dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Chamber Orchestra of Europe auf der Bühne zu erleben.
In der Vergangenheit wurde Constantinos Carydis zu Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, Berliner Philharmonikern, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, WDR Sinfonieorchester Köln, Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, Konzerthausorchester Berlin, Münchner Philharmoniker, Bamberger Symphoniker, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Mahler Chamber Orchestra, Tonhalle-Orchester Zürich oder City of Birmingham Symphony Orchestra eingeladen.
Als Operndirigent arbeitet Constantinos Carydis an der Bayerischen Staatsoper, Oper Frankfurt, Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, Staatsoper Berlin, De Nationale Opera Amsterdam, der Komischen Oper Berlin sowie der Opéra de Lyon. Festivalproduktionen führten ihn zu den Salzburger Festspielen, Edinburgh International Festival, den Dresdner Musikfestspielen, dem Hellenic Festival in Athen, Enescu Festival in Bukarest und Settimane Musicali di Ascona.

Klavier
Der 1998 in Tokio geborene Mao Fujita studierte noch am Tokyo College of Music, als er 2017 beim renommierten Internationalen Clara-Haskil-Klavierwettbewerb in der Schweiz den Ersten Preis sowie den Publikumspreis, den Prix Modern Times und den Prix Coup de Coeur gewann. Er war zudem Gewinner der Silbermedaille beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb 2019 in Moskau, wo seine Fähigkeiten von der prominent besetzten Jury besonders hervorgehoben wurden.
In der Saison 2024/2025 setzt Fujita seine beeindruckende Reihe von Rezitaldebüts bei bedeutenden Festivals und Veranstaltern in ganz Europa, Amerika und Asien fort, darunter München, Berlin, Zürich, Luxemburg, Essen, Dresden, Linz, Prag, Luzern, Chicago, Seoul, Taipeh, Singapur und Japan, sowie seine Debüts mit dem Philharmonia Orchestra, dem National Symphony Orchestra in Washington und bei den BBC Proms mit der Tschechischen Philharmonie. Zu den weiteren Höhepunkten dieser Saison gehören die Rückkehr in die Carnegie Hall für ein Solo-Recital im Stern Auditorium sowie ein Auftritt mit den Wiener Symphonikern unter Petr Popelka im Rahmen der Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung des Theaters an der Wien.
In der genannten Spielzeit war der Pianist außerdem Mitglied der Reihe ›Junge Wilde‹ des Konzerthauses Dortmund.
Mao Fujita ist mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Marek Janowski, Iván Fischer, Sir John Eliot Gardiner, Christoph Eschenbach und Vasily Petrenko und mit Klangkörpern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Lucerne Festival Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Cleveland, Royal Philharmonic, Yomiuri Nippon Symphony und Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra aufgetreten.
Der Pianist ist Exklusivkünstler bei Sony Classical International, wo er im Oktober 2022 mit einer Gesamteinspielung sämtlicher Mozartsonaten sein Debütalbum vorlegte, das von der internationalen Presse gelobt wurde. Den gesamten Zyklus spielte er beim Verbier Festival, in der Wigmore Hall und in den großen Konzertsälen Japans. Sein zweites Album, ein umfangreiches und ehrgeiziges Set mit dem Titel ›72 Preludes‹, das sich mit den 24 Präludien von Chopin, Skrjabin und Yashiro beschäftigt, wurde im Herbst 2024 veröffentlicht.
Sein erfolgreiches Debüt beim DSO feierte Mao Fujita im April 2023, als er als Einspringer für Nikolai Lugansky den Solopart in Rachmaninoffs Drittem Klavierkonzert übernahm.

Orchester
Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) wurde von der Süddeutschen Zeitung als »orchestraler Think Tank« unter den hauptstädtischen Klangkörpern hervorgehoben. Durch die beziehungsreiche Dramaturgie seiner Programme, den Einsatz für Musik der Gegenwart und regelmäßige Repertoireentdeckungen zeichnet es sich ebenso aus wie durch den Mut zu ungewöhnlichen Konzertformaten und Präsentationsformen. Innovative Impulse setzte das DSO etwa mit Elektro-Projekten, der Produktion aufsehenerregender Musikfilme sowie durch interdisziplinäre Kooperationen und die Zusammenarbeit mit Ensembles der freien Szene. Seit über 15 Jahren schlägt es mit seinen moderierten Casual Concerts samt Lounge und Live Act erfolgreich die Brücke zwischen Club und Klassik und erreicht damit ein diverses Publikum. Seit 2014 bringt es Laien- mit Profimusiker*innen zu Berlins größtem Spontanorchester, dem ›Symphonic Mob‹, zusammen – ein Konzept, das mittlerweile auch europaweit lizenziert wird.
In der Saison 2023/2024 sorgte das DSO mit einer Initiative feministischer Musikpolitik unter dem Motto ›Kein Konzert ohne Komponistin!‹ weltweit für Furore; 2024/2025 unterstrich es mit der Kampagne ›Orchester für die Demokratie‹ seine Positionierung für eine offene Gesellschaft und das Eintreten für marginalisierte Gruppen in verschiedenen Konzertprogrammen. Diesem Selbstverständnis blieb sich das DSO auch in der Spielzeit 2025/2026 treu: Unter dem Titel ›Afrodiaspora – Composing While Black‹ rückte es als weltweit erstes Orchester Musik Schwarzer Komponist*innen ins Zentrum, vergab Auftragskompositionen und präsentierte Cellist Abel Selaocoe als »Artist in Focus«.
Durch zahlreiche Gastspiele ist das DSO als Kulturbotschafter Berlins und Deutschlands im nationalen und internationalen Musikleben präsent. In den letzten Jahren konzertierte es in Brasilien und Argentinien, in Japan, China, Malaysia, Abu Dhabi und in Osteuropa, außerdem bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen oder den BBC Proms. Auch mit vielfach ausgezeichneten CD-Produktionen ist das DSO weltweit gefragt. 2011 erhielt es für die Weltersteinspielung von Kaija Saariahos ›L’amour de loin‹ unter Kent Naganos Leitung den Grammy Award für die beste Opernaufnahme.
Gegründet 1946 als RIAS-Symphonie-Orchester, wurde es 1956 in Radio-Symphonie-Orchester Berlin umbenannt. Den heutigen Namen trägt es seit 1993. Seit seiner Gründung hat es das DSO verstanden, herausragende Künstlerpersönlichkeiten an sich zu binden. Ferenc Fricsay definierte als erster Chefdirigent Maßstäbe im Repertoire, im Klangideal und in der Medienpräsenz. 1964 übernahm der junge Lorin Maazel die künstlerische Verantwortung, 1982 folgte Riccardo Chailly und 1989 Vladimir Ashkenazy. Kent Nagano wurde 2000 zum Chefdirigenten berufen. Seit seinem Abschied 2006 ist er dem Orchester als Ehrendirigent eng verbunden. Von 2007 bis 2010 setzte Ingo Metzmacher, von 2012 bis 2016 Tugan Sokhiev und von 2017 bis 2024 Robin Ticciati mit dem Orchester entscheidende Akzente im hauptstädtischen Musikleben. Ihnen folgt der Japaner Kazuki Yamada, der mit Beginn der Spielzeit 2026/2027 als Chefdirigent an der Spitze des DSO steht.
Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist ein Ensemble der Rundfunk Orchester und Chöre gGmbH (ROC), die von Deutschlandradio (40 %), der Bundesrepublik Deutschland (35 %), dem Land Berlin (20 %) und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (5 %) getragen wird.