Florence Price ›Adoration‹, bearbeitet für Streichorchester
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur
Mitwirkende
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Zweimal Beethoven. Einmal mit Drama und einmal ohne. Plus Mendelssohns Megahit der Geigenliteratur. Ein Abend also voller Kontraste erwartet das Publikum mit dem US-Superstar Joshua Bell, der hier auch erstmals als Dirigent vor das DSO tritt.
Neun Minuten Drama gibt’s gleich zu Beginn mit Beethovens ›Egmont‹-Ouvertüre von 1810, die während des ungarischen Aufstandes 1956 öfter gespielt wurde als die Nationalhymne. Danach folgt der laut Nietzsche »schöne Zwischenfall der deutschen Musik«: Felix Mendelssohn und sein Violinkonzert op. 64. Mühelos reihen sich die filigranen Klänge und perlenden Läufe aneinander. Niemand ahnt die Mühe, die der Komponist mit seinem Werk hatte, das er sechs Jahre in seinem Kopf trug und erst 1844 vollendete. Wesentlich weniger Zeit verbrachte Beethoven mit der »griechisch schlanken Maid zwischen zwei Nordlandriesen«, wie Robert Schumann Beethovens Vierte Symphonie von 1806 nannte. »Heiter, verständlich und sehr einnehmend« fand sie ein zeitgenössischer Kritiker, ohne »Bizarrerien« ein anderer, wohl, weil das kammermusikalisch instrumentierte Werk weder etwas von dem Pathos seiner Vorgängerin, der ›Eroica‹, noch von der Schicksalshaftigkeit der Fünften hat.
Zuvor: vier Minuten ›Adoration‹ (Anbetung) für und von Florence Price, der Komponistin des Abends. »Ich habe zwei Handicaps, ich bin eine Frau und ich habe auch schwarzes Blut in meinen Adern«, umriss sie ihre Situation 1943 – der Grund, weshalb ihre vier Symphonien, ihre Kammermusik und Konzerte kaum bekannt sind? Zeit, dies wieder gut zu machen.
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