Programm
Carlos Simon
›Fate Now Conquers‹
Frédéric Chopin
Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll
Johannes Brahms
Symphonie Nr. 4 e-Moll
Mitwirkende
Marin Alsop Dirigentin
- Hayato Sumino Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
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Besucherservice des DSO
in der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH
Charlottenstr. 56 / 2. OG
10117 Berlin / am Gendarmenmarkt
Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 9 – 18 Uhr
Kontakt:
Tel 030. 20 29 87 11
Fax 030. 20 29 87 29
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›Fate Now Conquers‹
Frédéric Chopin
Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll
Johannes Brahms
Symphonie Nr. 4 e-Moll
Marin Alsop Dirigentin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Dirigentin
Marin Alsop ist eine der bedeutendsten Dirigentinnen unserer Zeit. Sie ist Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin des Polish National Radio Symphony Orchestra sowie Erste Gastdirigentin des Londoner Philharmonia und des Philadelphia Orchestra. Sowohl das ORF Radio-Symphonieorchester Wien sowie das Baltimore Symphony Orchestra haben sie zur Ehrendirigentin ernannt.
Als Chefdirigentin und Künstlerische Leiterin des Ravinia Festivals führt sie seit ihrem dortigen Debüt im Jahr 2002 eine enge künstlerische Partnerschaft in den Sommerresidenzen mit dem Chicago Symphony Orchestra. Von 1992 bis 2017 war sie musikalische Leiterin des California Cabrillo Festival of Contemporary Music, von 2012 bis 2019 Chefdirigentin des São Paulo Symphony Orchestra, das sie in Folge zur Ehrendirigentin ernannte. Sie ist erste Musikdirektorin des National Orchestral Institute + Festival (NOI+F) an der University of Maryland, wo sie eine neue Akademie für junge Dirigent:innen ins Leben rief und jedes Jahr im Juni das NOI+F Philharmonic leitet.
Regelmäßig dirigiert Marin Alsop beim London Philharmonic und dem London Symphony Orchestra, dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Filarmonica della Scala, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Danish National Symphony und dem Budapest Festival Orchestra sowie beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam.
Die umfangreiche und mit vielen Gramophone Awards honorierte Diskografie umfasst Aufnahmen für Decca, Harmonia Mundi und Sony Classical. Besonders hervorzuheben sind die bei Naxos erschienenen Zyklen mit Werken von Brahms mit dem London Philharmonic, das ebenfalls bei Naxos erschienene komplette symphonische Werk von Schumann, Symphonik von Dvořák mit dem Baltimore Symphony Orchestra und Musik von Prokofjeff mit dem São Paulo Symphony Orchestra.
Sie erhielt als erste und einzige Dirigentin die MacArthur Fellowship, wurde mit dem World Economic Forum’s Crystal Award und 2025 mit dem Golden Baton Award der League of American Orchestras ausgezeichnet und schrieb 2013 Geschichte als erste Dirigentin bei den BBC Last Night of the Proms, wo sie 2015 und 2023 erneut auftrat. 2024 gab sie ihr Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera mit einer Neuproduktion von John Adams’ Oratorium ›El Niño‹, im Februar 2025 debütierte sie bei den Berliner Philharmonikern.
Marin Alsop ist Leiterin des Dirigierstudiengangs am Peabody Institute der Johns Hopkins University und Ehrendoktorin der Yale University und der Juilliard School in New York. Um die Karrieren junger Dirigent:innen zu fördern, gründete sie 2002 das Taki Concordia Conducting Fellowship.
Die in New York geborene Dirigentin trat im Oktober 2023 zum ersten Mal mit dem DSO auf.

Klavier
Hayato Sumino wurde 1995 in Tokio geboren und ist bekannt für seine Interpretationen der Werke von Frédéric Chopin. Unter dem Namen »Cateen«, den er sich als 13-Jähriger zulegte (ursprünglich für Computerspiele), erreicht er über 1,4 Millionen Abonnenten auf YouTube. Dort präsentiert er nicht nur klassische Stücke, sondern auch seine eigenen Kompositionen, Arrangements und Improvisationen. 2023 wurde er in die »30 under 30«-Liste von Forbes Japan aufgenommen.
Der Pianist hat bei Jean-Marc Luisada, Katsuko Kaneko und Tomoaki Yoshida studiert. Daneben studierte er an der Graduiertenschule für Informationswissenschaft und -technologie der Universität Tokio, wo er im März 2020 mit Auszeichnung und dem President's Award bestand. Ab September 2018 forschte er für ein halbes Jahr am Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique (IRCAM) im Bereich Musikinformationsverarbeitung.
Hayato Sumino trat mit einigen der weltweit führenden Orchestern auf, darunter das Chicago Symphony Orchestra, das NHK Symphony Orchestra, das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, das Tokyo Philharmonic, das Japan Philharmonic, das Boston Pops Orchestra, das Polish National Radio Symphony Orchestra und die Symphoniker Hamburg. Er gab Liederabende in Paris, Wien, Polen und vielen Städten Japans. Im Jahr 2022 gab er eine Konzerttournee in Japan und spielte Chopin, Gershwin und seine eigenen Kompositionen. Seit 2021 ist er Steinway-Künstler und Botschafter für elektronische Musikinstrumente von Casio.
Nach einer erfolgreichen Saison 2024/2025 – einschließlich einer Konzerttour mit elf Auftritten durch Japan mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Marin Alsop, Konzertdebüts in der Berliner Philharmonie und der Tonhalle Zürich sowie Aufführungen von Messiaens ›Turangalîla-Symphonie‹ mit der New Japan Philharmonic unter Joe Hisaishi – tourte Hayato auch mit dem Bamberger Sinfonieorchester unter Jakub Hrůša.
In der Saison 2025/2026 debütiert er mit der BBC Philharmonic beim Beijing Music Festival. Zu seinen mit Spannung erwarteten Konzertdebüts gehören außerdem Auftritte in der Carnegie Hall (Stern Auditorium) und im Wiener Konzerthaus. Er wird auch in die Elbphilharmonie Hamburg und ins Stadtcasino Basel zurückkehren.
Auf seinem 2024 erschienenen Debüt-Album »Human Universe« (Sony Classical) interpretiert er Werke von Chopin, Bach, Händel, Purcell, Fauré, Debussy, Sakamoto und Filmmusik von Hans Zimmer.

Orchester
Seit 1946 strahlt das DSO über die Grenzen Deutschlands hinaus in die Welt. Namhafte Chefdirigenten prägten seine Geschichte: Ferenc Fricsay, Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Vladimir Ashkenazy, Kent Nagano, Ingo Metzmacher und Tugan Sokhiev standen an seiner Spitze. Die langjährige Verbundenheit mit hochkarätigen Gastdirigenten wie Herbert Blomstedt, Christoph Eschenbach, Ton Koopman, Sir Roger Norrington, Sakari Oramo, Leonard Slatkin oder David Zinman trägt ebenso wie die regelmäßige Zusammenarbeit mit seinem heutigen Ehrendirigenten Kent Nagano und den ehemaligen Chefdirigenten zum Renommee des Orchesters bei.
Aufbruch
Ein neues Kapitel in der Geschichte des DSO wird am 26. September 2017 aufgeschlagen: Robin Ticciati dirigiert sein Antrittskonzert als Künstlerischer Leiter. In der Berliner Philharmonie präsentiert sich der neue Chefdirigent in seinen Konzerten der Saison 2017 | 2018 mit einem weiten musikalischen Horizont von der Renaissance bis zur Gegenwart, von der Kammermusik bis zum szenisch eingerichteten Oratorium → S. 30 f. Bereits vor seinem offiziellem Amtsantritt macht der 34-jährige Engländer mit der Leitung eines ›Symphonic Mob‹ seinen Anspruch deutlich, alle Menschen zur Teilhabe am musikalischen Geschehen der reichen Berliner Kulturlandschaft einzuladen. Vor diesem
Hintergrund begibt er sich mit dem Orchester kurz darauf auch ins ›Kraftwerk Berlin‹, um eine Synthese mit der Elektronikszene einzugehen und neue Klangräume zu erkunden.
Am Puls der Zeit
Als »orchestralen Think Tank« hat die Süddeutsche Zeitung einst das DSO unter den hauptstädtischen Klangkörpern hervorgehoben, womit auf die beziehungsreiche Dramaturgie der Konzertprogramme, den Einsatz für die Musik der Gegenwart sowie auf stetige Repertoireentdeckungen angespielt wurde – und auf den Mut zu ungewöhnlichen Musikvermittlungsformen, der das Orchester bis heute auszeichnet. So holt das DSO durch das Konzertformat der moderierten Casual Concerts mit anschließender Lounge seit mittlerweile elf Jahren die Kunst näher an den Puls des modernen Lebens. Seit 2014 richtet es jährlich einen ›Symphonic Mob‹ aus und brachte damit zuletzt mehr als 1000 Musikenthusiasten mit Musikerinnen und Musikern aus den eigenen Reihen
zu einem gemeinsamen Auftritt unter Kent Nagano zusammen. Innovative Impulse setzte das Orchester außerdem mit zwei internationalen Remix-Wettbewerben und dem Konzertprojekt ›Ostinato‹, das 2016 neue symphonische Formen an der Schnittstelle zwischen Orchestermusik und Live-Elektronik vorstellte.
Tourneen und Gastspiele
Im Rahmen zahlreicher Gastspiele ist das DSO dauerhaft im internationalen Musikleben präsent. Konzertreisen führten es nach Russland, Asien, Nord- und Südamerika sowie in den Libanon. In Kooperation mit der Deutschen Welle und dem Auswärtigen Amt gastierte das Orchester in den letzten Jahren in Brasilien und Argentinien, in Japan, China, Malaysia, Abu-Dhabi und in Osteuropa. Neben Auftritten bei nationalen und internationalen Festspielen wie dem Rheingau Musik Festival, dem Edinburgh International Festival, den Salzburger Festspielen, den BBC Proms und dem Beethovenfest Bonn ist das DSO regelmäßig in den großen Konzertsälen Europas zu erleben. In der aktuellen Saison stehen Gastspiele mit Robin Ticciati und Kent Nagano u. a. in der Alten Oper Frankfurt, der Hamburger Elbphilharmonie und in der Münchner Philharmonie auf dem Programm.
Mediale Präsenz
Die Symphoniekonzerte des DSO in der Berliner Philharmonie werden von Deutschlandfunk Kultur, von Deutschlandfunk und vom Kulturradio des rbb aufgezeichnet und in Deutschland sowie über die European Broadcasting Union auch europaweit und darüber hinaus gesendet. Für Liveübertragungen und spätere TV-Ausstrahlungen intensiviert sich seit 2013 eine Zusammenarbeit mit ARTE Concert und dem rbb-Fernsehen. Etliche Opernmitschnitte aus dem Festspielhaus Baden-Baden und von den Salzburger Festspielen sind als DVD bei Arthaus Musik erhältlich. Auch mit zahlreichen ausgezeichneten CD-Einspielungen ist das DSO weltweit präsent. 2011 erhielt es für die Erstaufnahme von Kaija Saariahos Oper ›L’amour de loin‹ unter Naganos Leitung den Grammy Award. In den vergangenen Jahren erschienen u. a. bei Sony Classical drei von der Fachpresse hochgelobte Einspielungen des Prokofjew-Zyklus mit Tugan Sokhiev. Mit Werken von Debussy und Fauré legen das DSO und Robin Ticciati
im September 2017 bei Linn Records ihre erste gemeinsame CD vor.
Geschichte
Der Blick zurück in die Geschichte des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin fördert gleich drei Namen ein und desselben Klangkörpers zutage. Gegründet wurde es als RIAS-Symphonie-Orchester vom Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS). Musik des 20. Jahrhunderts bildete in der Programmgestaltung von Anfang an eine feste Größe neben den Interpretationen des klassischen Repertoires, die sich durch Transparenz, strukturelle Prägnanz und Plastizität auszeichneten. Als sich 1956 der Sender Freies Berlin (heute Rundfunk Berlin-Brandenburg, rbb) an der Trägerschaft des Orchesters beteiligte, nannte es sich fortan Radio-Symphonie-Orchester Berlin (RSO). Seit 1993 führt es seinen heutigen Namen und gehört seit dem darauffolgenden Jahr zur Rundfunk Orchester und Chöre GmbH (roc berlin), die von Deutschlandradio (40 %), der Bundesrepublik Deutschland (35 %), dem Land Berlin (20 %) und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (5 %) getragen wird.