Programm
Alexey Shor
Violinkonzert Nr. 6 ›Carpe diem‹
Pjotr Tschaikowsky
Violinkonzert D-Dur
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 7 A-Dur
Mitwirkende
Christoph Koncz Dirigent
- Maxim Vengerov Violine
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
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Vorbestellungen nimmt unser Besucherservice gerne schriftlich entgegen:
Besucherservice des DSO
in der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH
Charlottenstr. 56 / 2. OG
10117 Berlin / am Gendarmenmarkt
Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 9 – 18 Uhr
Kontakt:
Tel 030. 20 29 87 11
Fax 030. 20 29 87 29
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Pjotr Tschaikowsky
Violinkonzert D-Dur
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 7 A-Dur
Christoph Koncz Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Dirigent
Der junge österreichische Dirigent Christoph Koncz zählt zu den herausragenden Musikern seiner Generation und steht regelmäßig weltweit am Pult renommierter Klangkörper wie dem Orchestre de la Suisse Romande, Philharmonia Orchestra London, Orchestre Métropolitain de Montréal und Hong Kong Philharmonic.
In der kommenden Spielzeit dirigiert Christoph Koncz erstmals das London Symphony Orchestra, Swedish Radio Symphony Orchestra und Mahler Chamber Orchestra sowie am Nationaltheater Prag und an der Wiener Staatsoper. Er kehrt zum New World Symphony Orchestra Miami und ans Opernhaus Zürich zurück und gibt weitere Debüts beim hr‑Sinfonieorchester Frankfurt, Stuttgarter Philharmonikern, Düsseldorfer Symphonikern, Rundfunk‑Sinfonieorchester Berlin, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Royal Northern Sinfonia, Orquesta Sinfónica de Castilla y León, Aarhus Symphony und Tampere Philharmonic.
Christoph Koncz ist ab der Saison 2023/24 Musikdirektor des Orchestre symphonique de Mulhouse. Seit 2019 ist er Chefdirigent der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, zudem wurde er zum Ersten Gastdirigenten des französischen Originalklang-Ensembles Les Musiciens du Louvre ernannt. Auf sein Dirigierdebüt bei der Mozartwoche Salzburg 2013 folgten Auftritte in den bedeutendsten Konzertsälen des deutschsprachigen Raums (wie den Philharmonien in Berlin, Köln und München, dem Wiener Konzerthaus oder dem KKL Luzern) sowie im Concertgebouw Amsterdam und bei den Salzburger Festspielen.
Christoph Koncz wird besonders für seine Interpretation der Werke Wolfgang Amadeus Mozarts geschätzt. Seine Einspielung von dessen sämtlichen Violinkonzerten als Solist und Dirigent mit Les Musiciens du Louvre ist im Oktober 2020 unter dem Titel Mozart's Violin bei Sony Classical erschienen und sorgte als erste Aufnahme dieser berühmten Werke auf der originalen Barockgeige des Komponisten für internationales Aufsehen. 1987 als jüngster Sohn einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie in Konstanz geboren, erhielt Christoph Koncz im Alter von vier Jahren seinen ersten Violinunterricht. Bereits zwei Jahre später wurde er an die Wiener Musikuniversität aufgenommen, wo er 2005 zusätzlich sein Dirigierstudium bei Mark Stringer begann.
Meisterkurse bei Daniel Barenboim, Daniel Harding und David Zinman ergänzten seine künstlerische Ausbildung. International bekannt wurde Christoph Koncz schon als Neunjähriger durch seine Rolle als Wunderkind Kaspar Weiss im kanadischen Kinofilm The Red Violin, dessen Filmmusik mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Seit seinem Nordamerika-Debüt als Zwölfjähriger mit dem Montreal Symphony Orchestra unter Charles Dutoit arbeitet Christoph Koncz als Solist mit Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Dmitry Sitkovetsky, Gábor Takács-Nagy oder Marc Minkowski zusammen. Als gefragter Kammermusiker zählen Leonidas Kavakos, Joshua Bell, Vilde Frang, Renaud Capuçon, Antoine Tamestit, Clemens Hagen, Gautier Capuçon, Andreas Ottensamer und Rudolf Buchbinder zu seinen musikalischen Partnern.
Seine Konzerttätigkeit führt ihn in zahlreiche Länder Europas sowie in den Nahen Osten, nach Asien, Australien, Nord- und Südamerika. 2008 wurde Christoph Koncz im Alter von nur zwanzig Jahren Stimmführer der 2. Violinen bei den Wiener Philharmonikern. Er spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari (1707, ex Brüstlein), die ihm von der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt wird.

Violine

Orchester
Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) wurde von der Süddeutschen Zeitung als »orchestraler Think Tank« unter den hauptstädtischen Klangkörpern hervorgehoben. Durch die beziehungsreiche Dramaturgie seiner Programme, den Einsatz für Musik der Gegenwart und regelmäßige Repertoireentdeckungen zeichnet es sich ebenso aus wie durch den Mut zu ungewöhnlichen Konzertformaten und Präsentationsformen. Innovative Impulse setzte das DSO etwa mit Elektro-Projekten, der Produktion aufsehenerregender Musikfilme sowie durch interdisziplinäre Kooperationen und die Zusammenarbeit mit Ensembles der freien Szene. Seit über 15 Jahren schlägt es mit seinen moderierten Casual Concerts samt Lounge und Live Act erfolgreich die Brücke zwischen Club und Klassik und erreicht damit ein diverses Publikum. Seit 2014 bringt es Laien- mit Profimusiker*innen zu Berlins größtem Spontanorchester, dem ›Symphonic Mob‹, zusammen – ein Konzept, das mittlerweile auch europaweit lizenziert wird.
In der Saison 2023/2024 sorgte das DSO mit einer Initiative feministischer Musikpolitik unter dem Motto ›Kein Konzert ohne Komponistin!‹ weltweit für Furore; 2024/2025 unterstrich es mit der Kampagne ›Orchester für die Demokratie‹ seine Positionierung für eine offene Gesellschaft und das Eintreten für marginalisierte Gruppen in verschiedenen Konzertprogrammen. Diesem Selbstverständnis blieb sich das DSO auch in der Spielzeit 2025/2026 treu: Unter dem Titel ›Afrodiaspora – Composing While Black‹ rückte es als weltweit erstes Orchester Musik Schwarzer Komponist*innen ins Zentrum, vergab Auftragskompositionen und präsentierte Cellist Abel Selaocoe als »Artist in Focus«.
Durch zahlreiche Gastspiele ist das DSO als Kulturbotschafter Berlins und Deutschlands im nationalen und internationalen Musikleben präsent. In den letzten Jahren konzertierte es in Brasilien und Argentinien, in Japan, China, Malaysia, Abu Dhabi und in Osteuropa, außerdem bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen oder den BBC Proms. Auch mit vielfach ausgezeichneten CD-Produktionen ist das DSO weltweit gefragt. 2011 erhielt es für die Weltersteinspielung von Kaija Saariahos ›L’amour de loin‹ unter Kent Naganos Leitung den Grammy Award für die beste Opernaufnahme.
Gegründet 1946 als RIAS-Symphonie-Orchester, wurde es 1956 in Radio-Symphonie-Orchester Berlin umbenannt. Den heutigen Namen trägt es seit 1993. Seit seiner Gründung hat es das DSO verstanden, herausragende Künstlerpersönlichkeiten an sich zu binden. Ferenc Fricsay definierte als erster Chefdirigent Maßstäbe im Repertoire, im Klangideal und in der Medienpräsenz. 1964 übernahm der junge Lorin Maazel die künstlerische Verantwortung, 1982 folgte Riccardo Chailly und 1989 Vladimir Ashkenazy. Kent Nagano wurde 2000 zum Chefdirigenten berufen. Seit seinem Abschied 2006 ist er dem Orchester als Ehrendirigent eng verbunden. Von 2007 bis 2010 setzte Ingo Metzmacher, von 2012 bis 2016 Tugan Sokhiev und von 2017 bis 2024 Robin Ticciati mit dem Orchester entscheidende Akzente im hauptstädtischen Musikleben. Ihnen folgt der Japaner Kazuki Yamada, der mit Beginn der Spielzeit 2026/2027 als Chefdirigent an der Spitze des DSO steht.
Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist ein Ensemble der Rundfunk Orchester und Chöre gGmbH (ROC), die von Deutschlandradio (40 %), der Bundesrepublik Deutschland (35 %), dem Land Berlin (20 %) und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (5 %) getragen wird.