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Augustin Hadelich mit Sibelius’ Violinkonzert zu Gast beim DSO am 24. und 25.05.

Manfred Honeck dirigiert Musik von Adolphus Hailstork und Tschaikowskys Fünfte Symphonie

Zu seinen Pfingstkonzerten am Sonntag, den 24. und Montag, den 25. Mai begrüßt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) den Geiger Augustin Hadelich in der Philharmonie. Unter der Leitung von Manfred Honeck interpretiert er das Violinkonzert von Jean Sibelius. Neben Pjotr Tschaikowskys Symphonie Nr. 5 steht ›Lachrymosa: 1919‹ des afroamerikanischen Zeitgenossen Adolphus Hailstork auf dem Programm, in dem klassische Traditionen mit Spirituals und Jazzelementen zu einem eindringlichen Appell gegen Rassismus verschmelzen.

Die beiden Konzertabende eröffnen das DSO und Manfred Honeck mit Adolphus Hailstorks ›Lachrymosa: 1919‹, einer ergreifenden Gedenkmusik für die Opfer der rassistischen Pogrome in den USA des Jahres 1919. Mit großer emotionaler Intensität macht das Werk Schmerz, Trauer und Widerstandskraft der Betroffenen hörbar. Auf Hailstorks Elegie folgt Sibelius’ Violinkonzert mit Augustin Hadelich, einem der herausragenden Geiger unserer Zeit. Darauf antwortet Tschaikowskys Fünfte, seine »Schicksalssymphonie«: Zwischen dunkler Nachdenklichkeit und leidenschaftlichem Aufbegehren entfaltet sie sich zu einer Musik, die mitreißt, überrascht und am Ende Hoffnung schöpft.

Der österreichische Dirigent Manfred Honeck ist seit vielen Jahren Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra. Gemeinsam gastieren sie regelmäßig bei renommierten Festivals weltweit und veröffentlichten zahlreiche vielfach ausgezeichnete Aufnahmen. Eine enge künstlerische Verbindung pflegt Honeck zudem zu den Bamberger Symphonikern, die ihn 2023 zum Ehrendirigenten ernannten. Darüber hinaus führten ihn Gastengagements zu Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris und dem Gewandhausorchester Leipzig. Mit dem DSO arbeitet Honeck regelmäßig zusammen, zuletzt im Mai 2025 mit Werken von Schostakowitsch und Tschaikowsky.

Augustin Hadelich studierte an der New Yorker Juilliard School und erlangte spätestens mit dem Gewinn des Internationalen Violinwettbewerbs 2006 in Indianapolis weltweite Aufmerksamkeit. Heute ist er ein begehrter Gast bedeutender Konzertreihen, Festivals und Orchester, darunter die Berliner und Wiener Philharmoniker, das London und Royal Stockholm Philharmonic sowie das New York Philharmonic. Hadelichs Diskografie umfasst weite Teile der Violinliteratur, seine Einspielungen von Bachs Sonaten und Dutilleux’ Violinkonzert ›L‘Arbre des songes‹ wurden u. a. mit Grammy Awards ausgezeichnet.

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Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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