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Fazıl Say bringt sein Klavierkonzert ›Mother Earth‹ zur Deutschen Erstaufführung

Dirigent John Storgårds gibt am So., 22.02. sein DSO-Debüt mit Florence Price und Korngold

Am Sonntag, den 22. Februar führen Fazıl Say und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) erstmals dessen Klavierkonzert ›Mother Earth‹ in Deutschland auf. Am Pult gibt an diesem Abend John Storgårds seinen DSO-Einstand. Der finnische Dirigent ergänzt das Programm um Erich Wolfgang Korngolds opulente Symphonie in Fis sowie eine Orchesterfassung des Andante moderato aus Florence Prices Streichquartett Nr. 1.

Fazıl Say, weltweit gefeierter Pianist und Komponist, spielt in seiner Musik mit unterschiedlichen Stilen – häufig inspiriert von Klassik, Jazz und türkischer Folklore. Gemeinsam mit dem DSO bringt er nun als Klaviersolist sein Konzert ›Mother Earth‹ zur Deutschen Erstaufführung. Es entstand für die Weltausstellung ›Expo‹ im Mai 2025 in Osaka. Das Konzert stellt ein eindrucksvolles Portrait unserer Erde dar; es zelebriert ihre Schönheit und gibt ihrer Gefährdung eine Stimme. Eröffnet wird der Abend mit Musik aus dem Frühwerk von Florence Price. In ihrem Andante moderato verbinden sich europäische Tradition und afroamerikanische Einflüsse, werden vertraute Formen neu gedeutet und die kulturellen Wurzeln der Komponistin in Klang übersetzt. Wiederum in der Symphonie in Fis reflektiert Korngold den Schmerz des Zweiten Weltkriegs und bringt zugleich seine Erfahrungen aus Symphonik und Filmmusik zu meisterhaftem Einklang – sie bildet den fulminanten Abschluss des Abends.

John Storgårds war zunächst Konzertmeister des Swedish Radio Symphony, bevor er sich dem Dirigieren zuwandte. Heute ist er Chefdirigent des BBC Philharmonic sowie des Turku Philharmonic Orchestra. Als Geiger tritt er nach wie vor kammermusikalisch und solistisch auf, u. a. mit seiner Duo-Partnerin Barbara Hannigan. Seine Diskografie umfasst preisgekrönte Aufnahmen: für sein Album mit Musik Einojuhani Rautavaaras erhielt er eine Grammy-Nominierung und einen Gramophone Award. Neben den großen nordischen Orchestern arbeitet er mit namhaften Klangkörpern in Europa, den USA, Australien und Japan zusammen.

Fazıl Say tritt als Pianist mit den führenden europäischen und amerikanischen Orchestern auf. Mit über 50 CDs, u. a. ausgezeichnet mit dem ECHO Klassik und dem Gramophone Award, hat der türkische Musiker eine umfangreiche Diskografie aufgebaut. Als Komponist schrieb er u. a. Auftragswerke für die Salzburger Festspiele, den WDR, das Wiener Konzerthaus, das Orpheus Chamber Orchestra und die BBC. Sein Schaffen umfasst u. a. vier Symphonien, zwei Oratorien sowie zahlreiche Klavier- und Kammermusikwerke. Sein DSO-Debüt bestritt er 2017 und kehrte seither regelmäßig zu dem Orchester zurück, zuletzt im Rahmen einer China-Tournee 2025.

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Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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