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CD-Neuerscheinung

Bruckners Sechste mit Robin Ticciati

Die dritte CD des DSO mit seinem Chefdirigenten ist der Sechsten Symphonie Anton Bruckners gewidmet und dokumentiert eine Interpretation, die die Presse als »schier atemberaubend« (Berliner Zeitung), »mitreißend« (Der Tagesspiegel) und »berührend« (Kulturradio vom rbb) pries. Sie ist ab dem 8. März erhältlich.

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Mit Anton Bruckners Vierter Symphonie gab Robin Ticciati im Herbst 2014 sein Debüt am Pult des DSO und hinterließ einen so nachhaltigen Eindruck, dass er kurze Zeit später zum Chefdirigenten berufen wurde. Seitdem beschäftigen ihn und sein Orchester die Symphonien Bruckners fortwährend, im Februar 2018 erklang die Sechste in zwei begeistert aufgenommenen Konzerten in der Berliner Philharmonie. Während Bruckner selbst sie als die »keckste Symphonie« bezeichnete, schätzt Ticciati an ihr vor allem »das Wilde, Wagemutige und Riskante«. Der Livemitschnitt erscheint nun beim Label Linn Records in Koproduktion mit Deutschlandfunk Kultur.

Mit der Neuerscheinung setzt das DSO seine 2017 begonnene Zusammenarbeit mit Linn Records fort. Das vielfach ausgezeichnete Label richtet sich mit seinem sorgsam kuratierten Portfolio an eine audiophile Zielgruppe und bietet neben Tonträgern auch hochauflösende Studio-Master-Files zum Download an. In den ersten beiden gemeinsamen Projekten widmeten sich das DSO und Robin Ticciati mit der Sopranistin Magdalena Kožena Werken von Fauré, Debussy, Ravel und Duparc. Eine weitere gemeinsame Produktion, ebenfalls mit französischem Repertoire, erscheint bei Linn Records im September 2019.

Sonderkonzert

Unisono für Vielfalt – Konzert für eine offene Gesellschaft

Die Berliner Orchester für Respekt und Toleranz

Erstmals in ihrer Geschichte schließen sich sieben große Berliner Orchester zusammen, um ein Konzert für eine offene und diverse Gesellschaft zu geben. Am 24. März um 16 Uhr spielen Musiker*innen der Berliner Philharmoniker, der Staatskapelle Berlin, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, des Konzerthausorchesters Berlin, des Orchesters der Deutschen Oper Berlin und des Orchesters der Komischen Oper Berlin unter dem Motto ›Unisono für Vielfalt – Konzert für eine offene Gesellschaft‹ gemeinsam im Konzerthaus Berlin. Am Pult wird die Dirigentin Marie Jacquot zu erleben sein, durch das Konzert führt der Schauspieler Matthias Brandt.

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Das musikalische Programm reflektiert die Vielfalt der Orchestermitglieder und damit die der Gesellschaft: mit Kompositionen aus der Türkei, Tschechien, Argentinien, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und anderen, von Johannes Brahms’ ›Ungarischen Tänze‹ über Paul Dukas’ ›La Péri‹ und Astor Piazzollas ›Libertango‹ bis hin zu Toru Takemitsus ›Signals from Heaven‹ und Ulvi Cemâl Erkins ›Köçekce-Suite‹. Die Orchester plädieren auf diesem Weg für Respekt und Toleranz, für Vielfalt nicht nur in den eigenen Reihen, sondern in der bundesdeutschen Gesellschaft.

Die sieben großen Berliner Orchester verstehen sich als Sinnbild für die Vielfalt der deutschen Gesellschaft. Auf die Verankerung im Kulturleben der Bundesrepublik Deutschland verweisen schon einige Namen dieser durch den Staat finanzierten Ensembles: Deutsches Symphonie-Orchester Berlin oder Orchester der Deutschen Oper Berlin. Zugleich gibt es wohl kaum Gruppen, die diverser und internationaler sind als die großen Berliner Orchester. Die Wurzeln der Musiker*innen reichen in die ganze Welt, u.a. nach China und Südkorea, auf die arabische Halbinsel, in die USA, nach Südamerika, Russland, Australien und in viele europäische Länder. Das Projekt, das Musiker*innen des Orchesters der Komischen Oper Berlin ins Leben gerufen haben, wird eigenverantwortlich von Orchestermusiker*innen aller Orchester als Gemeinschaftsprojekt ausgearbeitet und organisiert. Alle Einnahmen des Konzerts fließen einem gemeinnützigen Zweck zu.

Karten für 8 € (ermäßigt 5 €) sind im Konzerthaus Berlin oder im Webshop erhältlich.

CD-Neuerscheinung

Kinan Azmeh – Werke für Klarinette und Orchester

›Uneven Sky‹ heißt eine neue CD, die das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin mit dem syrischen Klarinettisten Kinan Azmeh unter der Leitung von Manuel Nawri eingespielt hat. Sie ist ab dem 8. Februar erhältlich.

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Darin stellt Azmeh drei eigene Kompositionen drei Werken gegenüber, die von syrischen Komponisten für ihn geschrieben wurden. Dia Succari (1938-2010), Kareem Roustom (*1971) und Zaid Jabri (*1975) thematisieren in ihren Stücken den Syrienkrieg, der sie aus ihrer Heimat vertrieb, ihre Identität veränderte und unermessliches Leid verursachte.

Kinan Azmehs eigene Werke treiben die Idee der mehrfachen Identitäten noch weiter und kombinieren notierte, durchkomponierte Musik mit der Freiheit der Solisten, in bestimmten Abschnitten zu improvisieren. Das Album ist eine Veröffentlichung von Dreyer Gaido Musikproduktionen in Koproduktion mit Deutschlandfunk Kultur.

Aktuell

Berliner Erklärung der Vielen

Berliner Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen rechtem Populismus mit einer klaren Haltung. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin gehört zu den Unterzeichnern.

Gastspiele

Herbsttournee mit Robin Ticciati und Vilde Frang

Gemeinsam mit seinem Chefdirigenten Robin Ticciati und der norwegischen Ausnahmegeigerin Vilde Frang ist das DSO vom 18. bis 25. November in Lugano, Friedrichshafen, Köln, Eindhoven, Ludwigshafen und Lyon zu erleben. Auf dem Notenpult liegen dabei Beethovens Violinkonzert, Dvořáks Neunte Symphonie ›Aus der neuen Welt‹ und die Zweite von Rachmaninoff.

CD-Neuerscheinung

›Cello Concertos of 1966‹ mit Maximilian Hornung

Die neue CD des Cellisten Maximilian Hornung, die er gemeinsam mit dem DSO unter Andris Poga beim Label ›myrios classics‹ veröffentlicht, versammelt zwei hochexpressive, in der Sowjetunion entstandene Konzerte aus dem Jahr 1966: Das Zweite Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch und das Zweite Cellokonzert des georgischen Komponisten Sulchan Zinzadse, das Maximilian Hornung einst im Autographen von seinem Lehrer Eldar Issakadze ausgehändigt bekam und nun erstmals eingespielt hat.

CD-Neuerscheinung

›Le petit prince‹ mit Ehrendirigent Kent Nagano

Die Neuerscheinung bei Capriccio stellt zwei Werke vor, die auf Anregung Kent Naganos entstanden sind: Wolfgang Rihms ›Das Gehege. Eine nächtliche Szene aus Schlusschor von Botho Strauss für Sopran und Orchester‹ und eine Suite zu Antoine de Saint-Exupérys Erzählung ›Der kleine Prinz‹ von Jean-Pascal Beintus.

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Kent Nagano, der Ehrendirigent des DSO, ist ein engagierter Fürsprecher zeitgenössischer Musik, der für zahlreiche Kompositionsauftrage und Uraufführungen verantwortlich zeichnet. Eine neue CD bei Capriccio stellt nun zwei dieser Werke vor, die er gemeinsam mit dem Orchester eingespielt hat. ›Das Gehege. Eine nachtliche Szene aus Schlusschor von Botho Strauss für Sopran und Orchester‹ schrieb Wolfgang Rihm 2006 fur Naganos Amtsantritt an der Münchner Staatsoper. Den Solopart der Aufnahme singt Rayanne Dupuis. Den Komponisten Jean-Pascal Beintus traf Nagano 1988, als dieser noch Kontrabassist im Orchester der Opera de Lyon war, und er förderte das Talent des jungen Musikers, der inzwischen ein umfangreiches Werkverzeichnis samt Grammy-Award und Hollywood-Scores vorzuweisen hat. Für die Familienkonzerte des DSO schrieb Beintus 2008 eine Suite zu Antoine de Saint-Exuperys Erzählung ›Der kleine Prinz‹. In seiner musikalischen Illustration des berühmten Menschlichkeitsplädoyers übernehmen Violine (Eva-Christina Schönweiss) und Harfe (Kirsten Ecke) im Dialog mit dem Orchester gemeinsam die Rolle des von Planet zu Planet reisenden Kindes.

CD-Neuerscheinung

Zweite CD mit Robin Ticciati und Magdalena Kožená erscheint am 07.09.

Pünktlich zu Beginn seiner zweiten Saison als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des DSO erscheint beim Label Linn Records am 7. September die zweite CD von Robin Ticciati und dem DSO, mit Werken von Ravel und Duparc. Zu hören ist darauf erneut die Mezzosopranistin Magdalena Kožená.

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Nach dem hochgelobten CD-Debüt von vergangenem Jahr, bei dem die Komponisten Debussy und Fauré im Fokus standen, widmen sich Robin Ticciati und das DSO auch auf ihrer zweiten gemeinsamen Einspielung dem Esprit der französischen Musik – mit Werken von Maurice Ravel und Henri Duparc, die kurz vor dem Ersten Weltkrieg entstanden. Mit seinen ›Valses nobles et sentimentales‹ von 1912 erweist Ravel dem Wiener Walzer und Franz Schubert eine harmonisch vielschichtige Reverenz. Zur selben Zeit erlebte auch das Ballett ›Daphnis et Chloé‹ seine Premiere, das vor allem in Gestalt der zweiten Suite die Konzertsäle eroberte. Seine Lieder machten Hernri Duparc schon früh berühmt, doch nur wenige Werke hielten der ausgeprägten Selbstkritik stand. Erst in den 1910er-Jahren orchestrierte er einige seiner »Mélodies«, von denen vier – ›L’invitation au voyage‹, ›Chanson triste‹, ›Au pays où se fait la guerre‹ und ›Phidylé‹ – in der Interpretation der tschechischen Mezzosopranistin Magdalena Kožená auf der CD zu hören sind. Auch das anmutige, ebenfalls in Jugendtagen entstandene Orchesternocturne ›Aux etoiles‹, das damals eine Überarbeitung erfuhr, ist darauf zu finden – und bietet Gelegenheit, diesen so wenig bekannten Komponisten neu zu entdecken.

Mit der Neuerscheinung am 7. September 2018 setzt das DSO seine 2017 initiierte Zusammenarbeit mit Linn Records fort. Das vielfach ausgezeichnete Label richtet sich mit seinem sorgsam kuratierten Portfolio an eine audiophile Zielgruppe und bietet neben Tonträgern auch hochauflösende Studio-Master-Files zum Download an. Weitere gemeinsame Produktionen sind bereits in Vorbereitung.

Berlins größtes Spontanorchester

›Symphonic Mob‹ 2018 – Jetzt anmelden

Der ›Symphonic Mob‹ des DSO erfreut sich seit 2014 enormer Beliebtheit. Unter dem Motto »Ihr spielt die Musik!« trafen bereits vier Mal Musikenthusiasten aller Altersstufen und jeglicher musikalischer Vorkenntnisse mit den Mitgliedern des DSO zum gemeinsamen Musizieren zusammen – in den letzten beiden Jahren waren es jeweils über 1.000 begeisterte Teilnehmer.

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Grund genug für eine Fortsetzung: Am 23. September 2018 laden das DSO und sein Chefdirigent Robin Ticciati erstmals gemeinsam mit dem Rundfunkchor Berlin alle Berliner Musikfreundinnen und -freunde zur fünften Auflage des ›Symphonic Mob‹ auf die Piazza der Mall of Berlin ein.

Die Anmeldung zu Berlins größtem Spontanorchester ist unter symphonic-mob.de ab sofort möglich. Auf dem Programm stehen Werke von Grieg, Elgar und Verdi.

Saison 2018 | 2019

Vorverkauf hat begonnen

Der Kartenvorverkauf für die DSO-Saison 2018 | 2019 hat begonnen. Tickets für alle Symphoniekonzerte, Kammerkonzerte, Casual Concerts, Kinderkonzerte und Sonderkonzerte sind im Webshop (erreichbar über die Ticket-Links im Konzertkalender) oder über den Besucherservice erhältlich.

Die Abonnements sind bereits seit April erhältlich. Hier online buchen ...

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