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Aktuell

Berliner Erklärung der Vielen

Berliner Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen rechtem Populismus mit einer klaren Haltung. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin gehört zu den Unterzeichnern.

CD-Neuerscheinung

›Cello Concertos of 1966‹ mit Maximilian Hornung

Die neue CD des Cellisten Maximilian Hornung, die er gemeinsam mit dem DSO unter Andris Poga beim Label ›myrios classics‹ veröffentlicht, versammelt zwei hochexpressive, in der Sowjetunion entstandene Konzerte aus dem Jahr 1966: Das Zweite Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch und das Zweite Cellokonzert des georgischen Komponisten Sulchan Zinzadse, das Maximilian Hornung einst im Autographen von seinem Lehrer Eldar Issakadze ausgehändigt bekam und nun erstmals eingespielt hat.

CD-Neuerscheinung

›Le petit prince‹ mit Ehrendirigent Kent Nagano

Die Neuerscheinung bei Capriccio stellt zwei Werke vor, die auf Anregung Kent Naganos entstanden sind: Wolfgang Rihms ›Das Gehege. Eine nächtliche Szene aus Schlusschor von Botho Strauss für Sopran und Orchester‹ und eine Suite zu Antoine de Saint-Exupérys Erzählung ›Der kleine Prinz‹ von Jean-Pascal Beintus.

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Kent Nagano, der Ehrendirigent des DSO, ist ein engagierter Fürsprecher zeitgenössischer Musik, der für zahlreiche Kompositionsauftrage und Uraufführungen verantwortlich zeichnet. Eine neue CD bei Capriccio stellt nun zwei dieser Werke vor, die er gemeinsam mit dem Orchester eingespielt hat. ›Das Gehege. Eine nachtliche Szene aus Schlusschor von Botho Strauss für Sopran und Orchester‹ schrieb Wolfgang Rihm 2006 fur Naganos Amtsantritt an der Münchner Staatsoper. Den Solopart der Aufnahme singt Rayanne Dupuis. Den Komponisten Jean-Pascal Beintus traf Nagano 1988, als dieser noch Kontrabassist im Orchester der Opera de Lyon war, und er förderte das Talent des jungen Musikers, der inzwischen ein umfangreiches Werkverzeichnis samt Grammy-Award und Hollywood-Scores vorzuweisen hat. Für die Familienkonzerte des DSO schrieb Beintus 2008 eine Suite zu Antoine de Saint-Exuperys Erzählung ›Der kleine Prinz‹. In seiner musikalischen Illustration des berühmten Menschlichkeitsplädoyers übernehmen Violine (Eva-Christina Schönweiss) und Harfe (Kirsten Ecke) im Dialog mit dem Orchester gemeinsam die Rolle des von Planet zu Planet reisenden Kindes.

CD-Neuerscheinung

Zweite CD mit Robin Ticciati und Magdalena Kožená erscheint am 07.09.

Pünktlich zu Beginn seiner zweiten Saison als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des DSO erscheint beim Label Linn Records am 7. September die zweite CD von Robin Ticciati und dem DSO, mit Werken von Ravel und Duparc. Zu hören ist darauf erneut die Mezzosopranistin Magdalena Kožená.

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Nach dem hochgelobten CD-Debüt von vergangenem Jahr, bei dem die Komponisten Debussy und Fauré im Fokus standen, widmen sich Robin Ticciati und das DSO auch auf ihrer zweiten gemeinsamen Einspielung dem Esprit der französischen Musik – mit Werken von Maurice Ravel und Henri Duparc, die kurz vor dem Ersten Weltkrieg entstanden. Mit seinen ›Valses nobles et sentimentales‹ von 1912 erweist Ravel dem Wiener Walzer und Franz Schubert eine harmonisch vielschichtige Reverenz. Zur selben Zeit erlebte auch das Ballett ›Daphnis et Chloé‹ seine Premiere, das vor allem in Gestalt der zweiten Suite die Konzertsäle eroberte. Seine Lieder machten Hernri Duparc schon früh berühmt, doch nur wenige Werke hielten der ausgeprägten Selbstkritik stand. Erst in den 1910er-Jahren orchestrierte er einige seiner »Mélodies«, von denen vier – ›L’invitation au voyage‹, ›Chanson triste‹, ›Au pays où se fait la guerre‹ und ›Phidylé‹ – in der Interpretation der tschechischen Mezzosopranistin Magdalena Kožená auf der CD zu hören sind. Auch das anmutige, ebenfalls in Jugendtagen entstandene Orchesternocturne ›Aux etoiles‹, das damals eine Überarbeitung erfuhr, ist darauf zu finden – und bietet Gelegenheit, diesen so wenig bekannten Komponisten neu zu entdecken.

Mit der Neuerscheinung am 7. September 2018 setzt das DSO seine 2017 initiierte Zusammenarbeit mit Linn Records fort. Das vielfach ausgezeichnete Label richtet sich mit seinem sorgsam kuratierten Portfolio an eine audiophile Zielgruppe und bietet neben Tonträgern auch hochauflösende Studio-Master-Files zum Download an. Weitere gemeinsame Produktionen sind bereits in Vorbereitung.

Berlins größtes Spontanorchester

›Symphonic Mob‹ 2018 – Jetzt anmelden

Der ›Symphonic Mob‹ des DSO erfreut sich seit 2014 enormer Beliebtheit. Unter dem Motto »Ihr spielt die Musik!« trafen bereits vier Mal Musikenthusiasten aller Altersstufen und jeglicher musikalischer Vorkenntnisse mit den Mitgliedern des DSO zum gemeinsamen Musizieren zusammen – in den letzten beiden Jahren waren es jeweils über 1.000 begeisterte Teilnehmer.

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Grund genug für eine Fortsetzung: Am 23. September 2018 laden das DSO und sein Chefdirigent Robin Ticciati erstmals gemeinsam mit dem Rundfunkchor Berlin alle Berliner Musikfreundinnen und -freunde zur fünften Auflage des ›Symphonic Mob‹ auf die Piazza der Mall of Berlin ein.

Die Anmeldung zu Berlins größtem Spontanorchester ist unter symphonic-mob.de ab sofort möglich. Auf dem Programm stehen Werke von Grieg, Elgar und Verdi.

Saison 2018 | 2019

Vorverkauf hat begonnen

Der Kartenvorverkauf für die DSO-Saison 2018 | 2019 hat begonnen. Tickets für alle Symphoniekonzerte, Kammerkonzerte, Casual Concerts, Kinderkonzerte und Sonderkonzerte sind im Webshop (erreichbar über die Ticket-Links im Konzertkalender) oder über den Besucherservice erhältlich.

Die Abonnements sind bereits seit April erhältlich. Hier online buchen ...

DVD-Neuerscheinung

›Open your ears – Wege zur Neuen Musik‹

6 Gesprächskonzerte der legendären Fernsehreihe ›Wege zur Neuen Musik‹ (1986 bis 1995) mit Gerd Albrecht sind soeben als DVD-Box ›Open your ears – Wege zur Neuen Musik‹ mit Begleitbuch bei Arthaus Musik erschienen. Sie präsentieren ein eindrucksvolles Zeitdokument mit raren Aufnahmen, in denen die großen Nach­kriegs­kom­po­nisten live zu erleben sind.

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Eine intensive Zusammenarbeit über mehr als drei Jahrzehnte verband das DSO mit dem Dirigenten Gerd Albrecht. Zu seinen großen Verdiensten zählt nicht nur die Wiederentdeckung NS-verfolgter Komponisten wie Erich Wolfgang Korngold oder Franz Schreker für den Konzertsaal, er gehörte auch zu den Pionieren der Education-Bewegung. Aus der Motivation heraus, Menschen für zeitgenössische Musik zu gewinnen, entwickelte er in Zusammenarbeit mit dem Sender Freies Berlin (heute rbb) und dem Radio-Symphonie-Orchester Berlin (heute DSO) die Fernsehreihe ›Wege zur Neuen Musik‹, die in 15 Konzerten zwischen 1986 und 1995 durch lockere, konzentrierte Gespräche mit den Komponisten und die klingende Analyse ausgewählter Orchesterpassagen die Zuschauer für das jeweils vorgestellte Werk zu begeistern vermochte.

Die DVD-Edition ›Open your ears – Wege zur Neue Musik‹ macht nun Konzerte mit Krzysztof Penderecki, Hans Werner Henze, György Ligeti, Mauricio Kagel und lsang Yun sowie Jörg Widmann (mit den Kollegen vom rsb) wieder zugänglich – und präsentiert dabei ein eindrucksvolles Zeitdokument mit raren Aufnahmen, in denen die großen Nachkriegskomponisten live im Großen Sendesaal zu erleben sind. Ein umfangreiches Begleitbuch bietet weiterführende Informationen zu den Komponisten und ihren Werken.

INHALT
Krzysztof Penderecki Partita für konzertierendes Cembalo, elektrische Gitarre, Bassgitarre, Harfe, Kontrabass und Orchester
Hans Werner Henze Barcarola für großes Orchester
György Ligeti ›San Francisco Polyphony‹
Mauricio Kagel Quodlibet für Frauenstimme und Orchester nach französischen Chansontexten aus dem XV. Jahrhundert
lsang Yun ›Muak‹ - Tänzerische Fantasie für großes Orchester
Jörg Widmann Elegie für Klarinette und Orchester[1]

Gerd Albrecht Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
[1 Widmann]

6-DVD-Box inkl. Begleitbuch
erschienen am 23.03.2018 bei Arthaus Musik

Bestellung zum Vorzugspreis:

CD-Neuerscheinung

Neue Hugo-Alfvén-Edition

Hugo Alfvén gehört zu den bedeutsamsten Komponisten der schwedischen Spätromantik und machte sich vor allem durch seine von Folklore inspirierten Kompositionen einen Namen. Das Label cpo hat nun die erste CD einer Neuedition mit sämtlichen symphonischen Werken Alfvéns veröffentlicht – gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Dirigenten Łukasz Borowicz und in Koproduktion mit Deutschlandfunk Kultur.

CD-Neuerscheinung

Historische Mozart-Aufnahmen mit Ferenc Fricsay

Seit 6 Jahrzehnten schlummerten sie ungehört in den Radio-Archiven: Die Mozart-Aufnahmen, die Ferenc Fricsay und das RIAS-Symphonie-Orchester (heute DSO) in den frühen 50er-Jahren einspielten. Eine neue 4-CD-Box der Deutschen Grammophon macht sie nun – in erstaunlicher Tonqualität – wieder zugänglich.

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»Fünf schwere, aber wunderbare Jahre haben wir miteinander verbracht«, schrieb der Dirigent Ferenc Fricsay 1954 bei seinem ersten Abschied vom RIAS-Symphonie-Orchester, dem heutigen DSO. »Es war eine wunderbare Arbeit. Nach kurzer Zeit haben wir weder Kälte noch andere Schwierigkeiten der Blockade gespürt. Wir haben in einer Kirche jeden Tag gearbeitet, Aufnahmen am laufenden Band gemacht.«

Historische Aufnahmen (1951–1954):
Wolfgang Amadeus Mozart Symphonien Nr. 1, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 23, 27 | Sinfonia concertante für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester Es-Dur KV 297b | Cassation G-Dur KV 63 | Serenade Es-Dur KV 375 | Ein musikalischer Spass KV 522 | Serenata notturna D-Dur KV 239 | Divertimento F-Dur KV 247 + D-Dur KV 334 (Orchesterfassungen), Duettino ›Sull'aria ...‹ aus ›Le nozze di Figaro‹ KV 492 [1 + 2], ›Mi tradì quell'alma ingrata‹ aus ›Don Giovanni‹ KV 527 [1]

FERENC FRICSAY
RIAS-Symphonie-Orchester Berlin (heute DSO)
Suzanne Danco Sopran [1]
Rita Streich Sopran [2]

4 CDs | 12.01.2018
Erschienen bei Deutsche Grammophon
in Koproduktion mit Deutschlandfunk Kultur

Gastspiele

Unterwegs mit Robin Ticciati

Mit einer kurzen Gastspielreise werden sich das DSO und Robin Ticciati vom 14. bis 16. Februar in Nord- und Westdeutschland dem Publikum präsentieren – mit Lindbergs ›Chorale‹ und Bruckners Sechster Symphonie. Für die drei Konzerte in der Alten Oper Frankfurt, der Hamburger Elbphilharmonie (Foto) und der Philharmonie Essen gesellt sich der dem DSO eng verbundene Geiger Christian Tetzlaff mit dem Violinkonzert von Sibelius hinzu. Der Hamburger Abend ist bereits ausverkauft.

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