Biografie

Constantinos Carydis studierte Klavier am Konservatorium seiner Geburtsstadt Athen und anschließend Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in München. Erste Engagements führten ihn als Dirigent ans Staatstheater am Gärtnerplatz in München und an die Staatsoper Stuttgart.

Darüber hinaus leitete er Opernproduktionen u. a. am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Komischen Oper Berlin, der Nederlandse Opera in Amsterdam, an der Opéra de Lyon sowie an den Staatsopern in Wien, Athen und Berlin. Regelmäßig arbeitet der griechische Dirigent mit der Oper Frankfurt zusammen und leitet eine Reihe neuer Produktionen, darunter die Oper ›Xerxes‹ von Georg Friedrich Händel in der Regie von Tilmann Köhler sowie die Neuinszenierung von Bizets ›Carmen‹, bei der Barrie Kosky Regie führte. Mit Barrie Kosky hat Constantinos Carydis bereits eine Opernproduktion entwickelt, die die beiden Einakter ›Dido and Aeneas‹ von Purcell und ›Herzog Blaubarts Burg‹ von Bartók miteinander kombiniert. Präsentiert wurde diese von der Presse gefeierte Produktion u. a. beim Edinburgh International Festival 2013.
Die Einladung zum Glyndebourne Festival Opera krönt die Laufbahn des Operndirigenten.

Konzertverpflichtungen führten Constantinos Carydis u. a. ans Pult des Konzerthausorchesters Berlin, zu den Münchner Philharmonikern, Wiener Symphonikern, zum Orchestre Philharmonique du Luxemburg, zum Luzerner Sinfonieorchester, dem Mozarteumorchester Salzburg, Münchner Kammerorchester und zum Deutschen Kammerorchester Berlin, sowie zu den Bregenzer Festspielen. Bei den Salzburger Festspielen debütierte er 2016 erfolgreich zusammen mit dem Mozarteumorchester in zwei Mozart-Matinee-Konzerten und wurde anschließend zu weiteren Mozart-Matineen für das Folgejahr engagiert.

2011 erhielt Constantinos Carydis den damals erstmalig verliehenen Carlos-Kleiber-Preis der Gesellschaft der Freunde des Nationaltheaters München.