Biografie

Markus Brück wurde in Speyer geboren und begann seine Karriere nach Studien bei Alejandro Ramirez und Kurt Moll 1995 am Theater der Stadt Hagen. Nach Stationen am Pfalztheater Kaiserslautern und am Staatstheater Wiesbaden ist der Baritonsänger seit 2001 Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er seit 2011 den Titel ›Kammersänger der Deutschen Oper‹ trägt.

An seinem Stammhaus feierte er Erfolge u.a. als Cherèbe in Berlioz‘›Les Troyens‹, als Conte Almaviva in Mozarts ›Le nozze di Figaro‹, Valentin in Gounods ›Faust‹, Wotan in Wagners ›Das Rheingold‹, mit der Titelpartie von Verdis ›Rigoletto‹ und nicht zuletzt als Alberich im neuen ›Der Ring des Nibelungen‹. Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren zudem seine Debüts an der Metropolitan Opera in New York als Faninal in Strauss‘ ›Rosenkavalier‹ und am Opernhaus Zürich mit der Titelrolle in Verdis ›Macbeth‹ sowie in der Premierenserie von ›Hänsel und Gretel‹ als Peter.

International gehört Markus Brück zu den gefragtesten Vertretern im deutschen, französischen und italienischen Fach und ist mit seinem breiten Repertoire auf allen großen Bühnen vertreten, darunter die Mailänder Scala, das Théatre du Capitole Toulouse, die Staatsopern in München, Berlin, Stuttgart und Hamburg, das Theater Basel, die Opéra de Bastille in Paris, die Semperoper Dresden, die Nationaloper Helsinki, die New National Opera Tokyo, die Oper Frankfurt und das Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Brück tritt regelmäßig auf renommierten Festivals in Bregenz, Salzburg, Bayreuth, Canterbury, beim Glyndebourne Festival, dem Klangbogen Festival in Wien und bei der Ruhrtriennale auf.

Rege Konzerttätigkeit führte den Bariton u.a. zu den Berliner und Hamburger Philharmonikern, dem BBC Scottish Symhony Orchestra, dem Radiosinfonieorchester Dublin, dem Orchestre Philharmonique de Nice, dem Iceland Symphony Orchestra und dem RSB Berlin. Er arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Vladimir Jurowski, Sir Simon Rattle, Marek Janowski, Donald Runnicles, Ivan Fischer, Vladimir Ashkenazy und Philippe Auguin zusammen.

April 2022

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