Biografie

Maxim Emelyanychev begann seine Ausbildung in seiner Geburtsstadt Nizhny Novg und am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Gennadi Roschdestwenski. Nach seinem Dirigierdebüt im Alter von 12 Jahren im Jahr 2000 erhielt er Einladungen von verschiedenen Symphonie- und Barockorchestern in Russland.

2013 wurde er Chefdirigent des italienischen Barockensembles ›Il pomo d’oro‹, mit dem er äußerst erfolgreich mit Joyce DiDonato tourte, und des Nizhny Novgorod Soloists Chamber Orchestra. 2019/2020 übernahm er als Chefdirigent das Scottish Chamber Orchestra und leitete das Orchestra of the Age of Enlightenment beim Glyndebourne Festival.

Debüts und wiederholte Engagements führten und führen ihn zu  Orchestern wie dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Real Orquesta Sinfonica de Sevilla, dem Royal Liverpool Philharmonic, dem Orchestre National de Lyon, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Opernhaus Zürich und das Royal Opera House.

Debüts sind unter anderem geplant beim Berliner Konzerhausorchester, dem Iceland Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, den Münchner Philharmonikern, dem Schwedischen Radio-Symphonie-Orchester, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Seattle und dem Atlanta Symphony Orchestra, dem London Philharmonic sowie dem DSO.

Emelyanychev nahm mehrere CDs für Warner Classics mit ›Il pomo d’oro‹ auf, u. a. Haydn-Symphonien und -Konzerte sowie das Album ›In War and Peace – Harmony through music‹ mit Joyce DiDonato, die 2017 mit einem Gramophone Award ausgezeichnet wurde. Seine Solo-CD mit Mozart-Klaviersonaten beim Label Aparté wurde mit dem Choc de Classica 2018 und dem International Classical Music Award 2019 prämiert. 

Juni 2021