Biografie

David Robertson ist in der Welt der Oper ebenso zu Hause wie im Konzertsaal. Von 2014 bis 2019 leitete er das Sydney Symphony Orchestra als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter. In gleicher Position prägte er von 2005 bis 2018 das Saint Louis Symphony Orchestra. Zuvor stand er dem Orchestre National de Lyon und – als früherer Schüler von Pierre Boulez – dem Ensemble Intercontemporain vor. Er war außerdem Erster Gastdirigent des BBC Symphony Orchestra.

Vielbeachtete Projekte realisierte er in weltweit renommierten Opernhäusern wie der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre du Châtelet und der San Francisco Opera. David Robertson verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit den New York Philharmonic. Er ist regelmäßiger Gast bei allen namhaften nord- und vielen südamerikanischen Orchestern . Einladungen führten ihn auch zu den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Staatskapelle Dresden bis hin zur New Japan Philharmonic oder Beijings NCPA Orchestra.

Im Jahre 2000 ehrte ihn die US-amerikanische Zeitschrift Musical America als Conductor of the Year. Die Columbia University verlieh ihm 2006 den Ditson Conductor’s Award, in der Saison 2005/2006 erhielt er den Morton Gould Award für seine innovative Programmgestaltung der American Society of Composers, Authors and Publishers. Im Jahr 2010 wurde er Fellow of the American Academy of Arts, seit 2011 trägt er den Titel Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres der Französischen Republik.

Das DSO leitete er zuletzt im Juni 2019 mit Mahlers ›Lied von der Erde‹ und Debussys Suite aus ›Pelléas et Mélisande‹ und kehrt zum Saisonabschluss im Juni 2022 mit Werken von Chopin, Tschaikowsky und Strawinsky ans Pult des Orchesters zurück.

Mai 2021

Konzerte mit David Robertson

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