Biografie

Igor Levit wurde 1987 in Nizhni Nowgorod geboren und studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Als jüngster Teilnehmer gewann er beim 2005 ausgetragenen Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv die Silbermedaille, den Sonderpreis für Kammermusik, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Aufführung des zeitgenössischen Pflichtstücks.

In den letzten Jahren debütierte der Pianist beim Royal Concertgebouw Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Cleveland Orchestra und dem London Symphony Orchestra unter Dirigenten wie Jakub Hrůša, Sakari Oramo, Manfred Honeck, Riccardo Chailly, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und Fabio Luisi. Darüber hinaus konzertierte er mit den Wiener Symphonikern, dem City of Birmingham Symphony Orchstra, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Royal Scottish National Orchestra. Seit seinem Debüt 2014 gastiert Igor Levit regelmäßig beim DSO, zuletzt im Februar 2017 mit Beethovens Viertem Klavierkonzert.

Weitere Konzerthöhepunkte waren seine Solorezitale in der Carnegie Hall, im Symphony Center in Chicago, im Concertgebouw Amsterdam, in der Berliner und Kölner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, der Queen Elizabeth Hall in London sowie beim Lucerne Piano Festival. Im Prinzregententheater in München hat Igor Levit seinen Gesamtzyklus von Beethovens Klaviersonaten begonnen, den er in der laufenden Saison fortführen wird.

Seit 2012 ist Igor Levit Exklusivkünstler bei Sony Classical. Für seine Einspielung der fünf letzten Beethoven-Sonaten, erhielt er den BBC Music Magazine Newcomer of the Year Award, den Young Artist Award der Royal Philharmonic Society und den ECHO Klassik 2014. Sein Album mit den Sechs Partiten von Johann Sebastian Bach erschien im August 2014. Die Einspielung von Bachs ›Goldberg-Variationen‹, Beethovens ›Diabelli-Variationen‹ und Rzewskis ›The People United Will Never Be Defeated‹ wurde Gewinner des Gramophone Instrumental Award 2016 und mit dem Gramophone Recording of the Year 2016 Award ausgezeichnet.