Biografie

Der kroatische Bass Goran Jurić studierte an der Musikakademie der Universität von Zagreb bei Vlatka Oršanić und war im Jahr 2011 Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele. 2010 war er Preisträger und erhielt einen Spezialpreis der Opernhäuser von Bratislava und Prag beim Internationalen Mikuláš Schneider-Trnavský Wettbewerb im slowakischen Trnava sowie den ersten Preis beim Adami Coradetti Wettbewerb in Padua. Von 2011 bis 2017 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2018 | 2019 gehört er zum Ensemble der Staatsoper Stuttgart.

Weitere Opernengagements führten den Bassisten auf die Bühnen des Kroatischen Nationaltheaters in Zagreb, ans Teatro dellʼOpera in Rom, die Oper Florenz, das Teatro La Fenice in Venedig, Teatro Real in Madrid, an die Oper in Graz und den Bregenzer Festspielen. 2018 war er als Osmin in ›Die Entführung aus dem Serail‹ an der Canadian Opera Company in Toronto zu erleben. Im Frühjahr 2019 gab er sein Debüt an der Staatsoper Berlin als Mendoza in Prokofjews ›Die Verlobung im Kloster‹ unter der Leitung von Daniel Barenboim.

Darüber hinaus hat Goran Jurić bereits mit Dirigenten wie David Zinman, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Dan Ettinger, Paolo Carignani, Stefano Ranzani, Massimo Zanetti und Kirill Petrenko zusammengearbeitet.

Als Konzertsänger war er zusammen mit dem NDR Podium der Jungen in Hamburg und Frankfurt zu erleben und gastierte in Strawinskys ›Les Noces‹ in der Tonhalle Zürich. 2016 sang er erstmals den Bauer in Schönbergs ›Gurreliedern‹ an der Bayerischen Staatsoper. Zudem wirkte er in Aufführungen von Beethovens Neunter Symphonie oder Mozarts Requiem sowie in ›Jeanne dʼArc au bûcher‹ von Arthur Honegger, Kodálys ›Te Deum‹, Schuberts Es-Dur-Messe, ›Membra Jesu nostri‹ von Buxtehude und als Fjodor Basmanov in einer konzertanten Aufführung von Prokofjews ›Iwan der Schreckliche‹ mit.

März 2019

Konzerte mit Goran Juric