Biografie

Tom Schilling, Jahrgang 1982, wurde bereits zu Schulzeiten wurde für die Bühne entdeckt und hatte 1999 sein Leinwanddebüt in ›Schlaraffenland‹ an der Seite von Daniel Brühl und Franka Potente. Für seine Rolle als Janosch in ›Crazy‹ (2000) wurde er mit dem Bayerischen Filmpreis geehrt.

Hauptrollen in ›Herz über Kopf‹ (2001) oder auch die engagiert-tragische Darstellung des jungen Bandmanagers Harry in ›Verschwende Deine Jugend‹ (2003) festigten seinen Ruf. Für eine der Hauptrollen in dem Film ›Napola‹ (2004) erhielt der Berliner Schauspieler einen der begehrten Undine Awards sowie das Karl Spiehs-Stipendium für ein dreimonatiges Studium am Lee Strasberg Studio in New York. Weitere Rollen hatte er in den beiden Oskar Röhler-Filmen ›Agnes und seine Brüder‹ (2004) und ›Elementarteilchen‹ (2006) sowie in dem anarchistischen Berlin-Film ›Schwarze Schafe‹ (2007).

Im Herbst 2007 stand er für den Spielfilm ›Der Baader Meinhof Komplex‹ vor der Kamera. In demselben Jahr hatten ›Pornorama‹ von Marc Rothemund und ›Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken‹ von Leander Haußmann ihre Kinopremieren. In der Regie von Leander Haußmann war Tom Schilling auch in der Titelrolle von ›Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe‹ nach einem Roman von Gernot Grigsch zu sehen. Eine der Hauptrollen übernahm er in dem erfolgreichen Dreiteiler ›Unsere Mütter, unsere Väter‹, der im Frühjahr 2013 im ZDF zu sehen war. Mit Jan Ole Gersters ›Oh Boy‹ kam 2012 ein Filmjuwel ins Kino, das vom Publikum wie von der Filmbranche gefeiert wurde: Tom Schilling wurde mit einer ›Lola‹, dem Deutschen Filmpreis als ›Bester Schauspieler‹ ausgezeichnet. Der Film selbst erhielt insgesamt sechs der begehrten Filmpreise. Für seine schauspielerische Leistung in Philipp Kadelbachs Thriller ›Auf kurze Distanz‹ war der Schauspieler für die ›Goldene Kamera‹ 2017 nominiert und nahm den Preis für den ›Besten deutschen Fernsehfilm‹ entgegen. Tom Schillings neueste Arbeit ›Werk ohne Autor‹ unter der Regie von Florian Henckel-von Donnersmarck kommt im Herbst 2018 in die deutschen Kinos.

März 2018