Biografie

Die Sopranistin Dorothea Röschmann ist in Flensburg geboren und war Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Unter Beifall debütierte sie 1995 bei den Salzburger Festspielen als Susanna in ›Le nozze di Figaro‹ unter Nikolaus Harnoncourt und ist dort seither in zahlreichen Opernaufführungen zu erleben, etwa als Mozarts Ilia, Gräfin Almaviva, Pamina, Servilia, Vitellia und Donna Elvira sowie als Nannetta in ›Falstaff‹, Florinda in ›Fierrabras‹ und als Desdemona in ›Otello‹ Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Sir Charles Mackerras, Claudio Abbado, Christoph von Dohnányi, Daniel Harding, Christian Thielemann und Ingo Metzmacher.

Engagements führten sie auch an die Metropolitan Opera, an das Royal Opera House Covent Garden in London, an die Mailänder Scala, an die Wiener Staatsoper, La Monnaie in Brüssel, an die Pariser Opéra Bastille, an die Los Angeles Opera und an die Bayerische Staatsoper. Dabei waren Dirigenten wie James Levine, Sir Colin Davis, Gustavo Dudamel und Antonio Pappano ihre Partner am Pult. Eine enge Zusammenarbeit verbindet die Sängerin mit der Berliner Staatsoper, wo sie bis heute in vielen Aufführungen zu erleben ist.

Auf dem Konzertpodium ist Dorothea Röschmann unter namhaften Dirigenten und mit Orchestern wie den Wiener, Berliner, Münchner und New Yorker Philharmonikern, dem London und dem Chicago Symphony Orchestra, dem Amsterdamer Concertgebouw-Orchester, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Cleveland Orchestra aufgetreten. Höhepunkte der vergangenen Konzertsaison waren Strauss' ›Vier letzte Lieder‹ mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, mit der Filarmonica della Scala unter Daniel Harding, mit Antonio Pappano in Rom, Yannick Nézet-Séguin in Rotterdam und Zubin Mehta in Valencia.

Als Liedsängerin feiert sie in den international bedeutendsten Konzerthäusern wie der Wigmore Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Konzerthaus, in Antwerpen, Lissabon, Madrid, Köln, Brüssel und Oslo sowie bei den großen Festivals Erfolge. Der Mitschnitt eines Liederabends mit der Pianistin Mitsuko Uchida in der Londoner Wigmore Hall ist 2017 mit einem Grammy gekürt worden.

März 2018