Biografie

Pekka Kuusisto ist ein Improvisationstalent, setzt sich über traditionelle Genregrenzen hinweg und ist bekannt für seine innovative Programmgestaltung. Er erhielt eine Einladung zur Imogen Heaps-Residenz im Londoner Roundhouse und hatte großen Erfolg mit seinem elektronischen Solo-Improvisationsprojekt, das sich auf Bachs Choräle und die Partita Nr. 2 in d-Moll stützt. Im Berliner Pierre Boulez Saal war er im Mai 2018 in der Performance REDDRESS zu erleben, für die er in ein überdimensionales rotes Kleid schlüpfte und ein Programm aus elektronischer Musik und finnischer Volksmusik spielte. Als Förderer neuer Musik arbeitet Pekka Kuusisto mit Komponisten wie Nico Muhly, Anders Hillborg undThomas Adès zusammen und komponiert selbst, etwa Musik für die Animationsserie zu Tove Janssons ›Mumins‹.

Als Solist trat der finnische Geiger mit dem Seattle Symphony Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Teodor Currentzis auf und unternahm eine Tournee mit der Jungen Deutschen Philharmonie und Jonathan Nott. Sein Debüt bei den BBC Proms in London gab er mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter der Leitung von Thomas Dausgaard, mit dem ihn eine enge Zusammenarbeit verbindet. Im Rahmen einer Europatournee des Minnesota Orchestra unter Osmo Vänskä war er erstmals zu Gast beim Edinburgh International Festival. Weitere Gastspiele führten ihn zum Concertgebouw Orchestra, Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, Orchestre de Paris sowie zum Helsinki Philharmonic und Philharmonia Orchestra. Mit Rezitalen trat er in der Londoner Wigmore Hall, der Carnegie Hall New York, dem Konzerthaus Dortmund und dem Concertgebouw Amsterdam auf.

Pekka Kuusisto tritt auch als Dirigent in Erscheinung und leitet Konzerte mit der Tapiola Sinfonietta, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie dem Swedish und Mahler Chamber Orchestra. Seit 2018 ist er Gastdirigent beim Norwegian Chamber Orchestra.

Zu den jüngsten CD-Einspielungen zählt das Violinkonzert ›Noēsis‹ des finnischen Komponisten Erkki-Sven Tüür sowie Sebastian Fagerlunds Violinkonzert ›Darkness in Light‹, zusammen mit dem Finnischen Rundfunk-Symphonieorchester unter Hannu Lintu.

März 2018