Biografie

Lionel Bringuier schloss sein Studium am Pariser Conservatoire in den Fächern Cello und Dirigieren mit Auszeichnung ab und wurde 2007 Assistent von Esa-Pekka Salonen beim Los Angeles Philharmonic - als jüngster Bewerber in der Geschichte des Orchesters.

Seither hat sich Lionel Bringuier als Dirigent international einen Namen gemacht und wurde zu Gastspielen ans Pult renommierter Orchester, wie dem Cleveland Orchestra, dem Los Angeles und New York Philharmonic, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar, dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Philharmonia Orchestra geladen.

Gerade einmal 27-jährig wurde der Franzose von den Musikern des Tonhalle-Orchesters Zürich zum Nachfolger des langjährigen Chefdirigenten und Musikdirektors David Zinman ernannt. Von 2014 an bis zum Ende der letzten Spielzeit hatte Lionel Bringuier diese Position inne und nahm in dieser Zeit sämtliche Orchesterwerke von Maurice Ravel mit dem Orchester auf CD auf.

Neben seiner Tätigkeit in Zürich gab der junge Dirigent seine Debüts mit dem NHK Symphony Orchestra, dem Seoul Philharmonic, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und dirigierte u. a. Konzerte mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Montreal Symphony Orchestra und dem Gothenburg Symphony Orchestra.

Zu den Solisten, mit denen Lionel Bringuier zusammen arbeitet, gehören Yuja Wang, Nelson Freire, Jean-Yves Thibaudet, Lang Lang, Lisa Batiashvili, die Brüder Capuçon, Leonidas Kavakos, Gil Shaham und Ray Chen.

Für seine künstlerischen Leistungen gewann er mehrere Preise und wurde von der Schweizer Stiftung Langart und der Cziffra Foundation ausgezeichnet. Im Mai 2017 wurde ihm mit der Ernennung zum ›Chevalier de l’Ordre National du Mérite‹ die höchste Ehrung zuteil, die von der französischen Regierung vergeben wird.

März 2018

Konzerte mit Lionel Bringuier