Biografie

Isabelle Faust ist eine der bemerkenswertesten Geigerinnen der Gegenwart.

Als Preisträgerin des Leopold-Mozart-Wettbewerbs in Augsburg und des Paganini-Wettbewerbs in Genua musizierte sie bereits in jungen Jahren mit bedeutenden Orchestern in aller Welt, wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Freiburger Barockorchester oder dem Chamber Orchestra of Europe. Beim DSO war die Geigerin zuletzt im November 2017 mit Robert Schumanns Violinkonzert zu Gast. In der Saison 2019/2020 war sie Artist in ›Residence‹ u. a. beim Royal Concertgebouw Amsterdam und in der Philharmonie Essen. 

Ihr Repertoire reicht von Bach bis hin zu zeitgenössischer Geigenliteratur. Olivier Messiaen, Werner Egk und Jörg Widmann zählen zu den Komponisten, deren Werke sie uraufgeführt hat. Zudem engagiert sie sich für die Musik von György Ligeti, Morton Feldman und Luigi Nono.

Regelmäßig arbeitet die Geigerin mit Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Daniel Harding, Bernard Haitink und Andris Nelsons zusammen. Eine besonders enge Beziehung verband sie mit Claudio Abbado, mit dem sie in mehreren Ländern konzertierte und eine mehrfach preisgekrönte CD mit den Violinkonzerten Beethovens und Bergs einspielte. Diese Aufnahme mit dem Orchestra Mozart wurde mit dem ›Diapason d’or‹, einem ECHO Klassik, dem Gramophone Award 2012 und dem japanischen Record Academy Award ausgezeichnet.

Mit ihrem langjährigen Kammermusikpartner Alexander Melnikov hat Isabelle Faust zahlreiche Alben eingespielt, darunter Sonaten für Violine und Klavier von Brahms und Klaviertrios von Schumann. Zu ihren jüngsten Aufnahmen gehören Johann Sebastian Bachs Violinkonzerte mit der Akademie für Alte Musik Berlin und das Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy mit dem Freiburger Barockorchester unter Pablo Heras-Casado.

Isabelle Faust spielt die ›Dornröschen‹-Stradivari von 1704.

Mai 2020

Konzerte mit Isabelle Faust