Biografie

 

Mari Kodama wurde in Osaka geboren und wuchs in Düsseldorf und Paris auf. Am Conservatoire National in Paris studierte sie bei Germaine Mounier und mit Geneviève Joy-Dutilleux Kammermusik. Zudem arbeitete sie mit Tatiana Nikolaeva und Alfred Brendel zusammen.

Das Klavierwerk Ludwig van Beethovens bildet einen Schwerpunkt in Mari Kodamas Diskographie für die ihre Interpretationen maßstabsetzend gelten. Sie hat 2014 für Pentatone alle 32 Klaviersonaten für CD eingespielt. Im Herbst 2019 veröffentlichte sie Beethovens ›Nulltes‹ Klavierkonzert in einer CD-Box bei Berlin Classics mit seinem Rondo für Klavier und Orchester und den ›Eroica‹-Variationen für Klavier sowie sämtlichen Klavierkonzerten und dem Tripelkonzert mit dem DSO unter der Leitung von Kent Nagano. Im Frühjahr 2020 erschien bei Pentatone ›Kaleidoscope: Beethoven Transcriptions‹ mit für Klavier transkribierten Beethoven-Streichquartetten von Saint-Saëns, Mussorgsky und Balakirev sowie Beethovens Variationen des Finales von Mozarts Klarinettenquintett.

Ihre neuste Veröffentlichung ist das Album ›Mon ami, mon amour‹ bei Pentatone mit französischem Repertoire für Cello und Klavier mit Matt Haimovitz. Zudem arbeitet sie an Aufnahmen mit Werken von Rodolphe Bruneau-Boulmier. Bisherige CDs zeigen ihr breites Repertoire mit Werken von Martinůs, Klavier-Arrangements von Tschaikowsky-Balletten sowie Klavierkonzerte von Chopin und Loewe.

Seit ihrem New Yorker Rezital-Debüt in der Carnegie Hall 1995 spielt Mari Kodama mit Orchestern wie den Göteborgs Symfonikern, dem London Philharmonic Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem SWR Symphonieorchester, dem Los Angeles Philharmonic, dem Detroit Symphony Orchestra, dem Orchestre symphonique de Montréal und dem Orchestre National de France. In ihrer Heimat Japan tritt sie u.a. mit dem NHK Symphony Orchestra in Tokyo sowie den Symphonieorchestern von Kyoto, Hiroshima und Osaka auf. Festivals, auf denen Mari Kodama gastiert, umfassen u.a. das Verbier Festival, das Festival International de Piano La Roque d’Antheron, das Aldeburgh Festival of Music, Mostly Mozart in New York, das Schleswig-Holstein Musik Festival und den Kissinger Sommer.

Neben ihrer umfassenden Aufnahmetätigkeit widmet sich Mari Kodama in Konzerten besonders Raritäten der Klaviermusik und neuer Musik, etwa Stenhammers Klavierkonzert Nr. 2, Alban Bergs Kammerkonzert für Klavier und Violine und Jean-Pascal Beinthus’ Doppelkonzert für Klavier mit Momo Kodama.

Die Steinway Künstlerin arbeitet außerdem als Mitbegründerin und Leiterin des Kammermusik-Festivals ›Forest Hill Musical Days‹ und leitete die Kammermusikreihe des kanadischen Orford Music Festivals. 2018 übernahm sie die künstlerische Leitung des Festivals ›Tra Luce & Sogno‹ im italienischen Postignano.

Juni 2021

Konzerte mit Mari Kodama

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