Biografie

Vilde Frang wurde 1986 in Norwegen geboren und debütierte bereits mit zwölf Jahren unter Mariss Jansons mit dem Oslo Philharmonic Orchestra. Ihre Ausbildung erhielt sie in Oslo, Hamburg und an der Kronberg Academy sowie als Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung und des Borletti-Buitoni Trust. 2012 erhielt sie den Credit Suisse Young Artist Award und debütierte im September des Jahres beim Lucerne Festival mit den Wiener Philharmonikern unter Bernard Haitink.

Seitdem ist Vilde Frang zu den führenden Geigerinnen avanciert und spielt regelmäßig mit international renommierten Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mahler Chamber Orchestra und Orchestre de Paris. 2013 debütierte sie bei den BBC Proms und konzertierte bei den Salzburger Festspielen. Im Mai 2016 folgte ihr Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle, wenig später bei den Münchner Philharmonikern unter Valery Gergiev. Weitere Pultpartner sind Vladimir Ashkenazy, Mariss Jansons, Ivan Fischer, Krzysztof Urbanski, James Gaffigan, Vladimir Jurowski, Vasily Petrenko, Jakub Hrusa, Paavo Järvi, Esa-Pekka Salonen und Yuri Temirkanov.

Als begeisterte Kammermusikerin ist Vilde Frang regelmäßig bei den Festivals von Salzburg, Verbier, Luzern, Rheingau, Lockenhaus sowie dem George Enescu Festival in Rumänien und dem Musikfestival ›Prager Frühling‹ zu hören. Dabei musizierte sie u. a. mit Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Nicolas Altstaedt, Steven Isserlis, Truls Mørk, Leif Ove Andsnes, Martha Argerich und dem Quatuor Ébène.

Im Februar 2016 gab Vilde Frang ihr Rezital-Debüt in der New Yorker Carnegie Hall. Weitere Engagements führen sie in das Concertgebouw Amsterdam, den Wiener Musikverein, die Berliner Philharmonie, die Wigmore Hall und Royal Albert Hall in London, die Tonhalle Zürich und das Palais des Beaux-Arts in Brüssel. Außerdem nahm sie an den Vancouver Recital Series, den Celebrity Series of Boston und den San Francisco Performances teil.

Ihre Diskografie umfasst mehrere preisgekrönte Aufnahmen, darunter die Einspielung der Violinkonzerte von Britten und Korngold, die mit dem Gramophone Award 2016 ausgezeichnet wurde.

Mai 2018

Konzerte mit Vilde Frang