Biografie

John Wilson wurde 1972 in Gateshead, Tyneside, geboren und studierte am Royal College of Music in London Komposition und Dirigieren.

1994 gründete er das John Wilson Orchestra mit dem Ziel, Filmmusik vergangener Zeiten aus Hollywood wieder zum Leben zu erwecken. Zudem ist John Wilson einer der Chefdirigenten der Northern Sinfonia und arbeitet mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra sowie den großen Orchestern Londons und der BBC zusammen. Von dem RTÉ Concert Orchestra in Dublin sowie vom BBC Scottish Symphony Orchestra wurde er zu einem der Hauptgastdirigenten ernannt. Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten waren seine Debüts beim Royal Concertgebouw Orchestra, Oslo und Bergen Philharmonic, Budapest Festival Orchestra, Sydney Symphony sowie dem Swedish Radio Symphony Orchestra. Beim DSO Berlin stand John Wilson erstmals bei den Silvester- und Neujahrkonzerten der Spielzeit 2017 | 2018 am Pult.

Seit seinem Debüt bei den BBC Proms im Jahr 2007 ist John Wilson wiederholt zu Gast bei der erfolgreichen Konzertreihe in der Royal Albert Hall. An der Opera North gab der Dirigent 2010 sein Operndebüt mit Arthur Sullivans ›Ruddigore‹ und leitete 2016 die Erstaufführung von Puccinis ›Madama Butterfly‹ beim Glyndebourne Festival. Im Sommer 2018 debütierte er mit einer Neuproduktion von ›Porgy and Bess‹ an der English National Opera. 2019 kehrte er mit einer Neuproduktion von Massenets ›Cendrillon‹ zum Glyndebourne Festival zurück.

Als Arrangeur hat John Wilson Orchestrierungen für Film, Rundfunk und Fernsehen produziert, darunter eigene Rekonstruktionen verlorener Orchestrierungen von Musicals wie ›Singinʼ in the Rain‹ und ›An American in Paris‹. Seine Arrangements werden von Orchestern wie den Chicago und Cleveland Symphony Orchestras, den Boston Pops, dem National Symphony Orchestra of Washington und dem Philharmonia Orchestra gespielt.

Neben zahlreichen Aufnahmen von Filmmusik widmet sich seine Diskografie vor allem der britischen Musik, etwa von Eric Coates oder Ralph Vaughan Williams. Zuletzt hat er mit dem BBC Philharmonic eine mehrteilige Aufnahme orchestraler Werke des Amerikaners Aaron Copland vorgelegt.

März 2019

Konzerte mit John Wilson