Biografie

Piotr Anderszewski gilt als einer der besten Konzertpianisten seiner Generation.
Zuletzt war er in Konzerten mit den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen-Rundfunks, Camerata Salzburg, Orchestre de Chambre de Lausanne und der Tschechischen Philharmonie zu erleben. Jüngste Solo-Rezitale führten ihn zum Lucerne Festival und zum George-Enescu-Festival nach Bukarest, ins Leipziger Gewandhaus, ins New Yorker Lincoln Center, in die Berliner Philharmonie und die Londoner Wigmore Hall. Darüber hinaus gastiert er mit Rezitalen im Barbican Centre und der Royal Festival Hall in London, im Wiener Konzerthaus, in der Carnegie Hall in New York und im Mariinsky Theater in Saint Petersburg.

Der polnische Pianist gastiert regelmäßig bei internationalen Spitzenorchestern, darunter das Philadelphia und das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, sowie die Symphonieorchester in Boston, Chicago und London. Dabei hat Piotr Anderszewski mit namhaften Dirigenten zusammen gearbeitet, etwa Claudio Abbado, John Eliot Gardiner, Bernard Haitink und Charles Dutoit, sowie Gustavo Dudamel, Stéphane Denève und Yannick Nézet-Séguin. Beim DSO war der Pianist zuletzt im November 2010 unter dem ehemaligen Chefdirigenten des Orchesters Tugan Sokhiev zu Gast.

Seine CD-Veröffentlichungen sind allesamt preisgekrönt: Bereits sein Debüt-Album mit Ludwig van Beethovens ›Diabelli-Variationen‹ aus dem Jahr 2000 wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem ›Choc du Monde de la Musique‹ und dem ECHO Klassik. Die Einspielung von Johann Sebastian Bachs Partiten Nr. 1, 3 und 6 waren für den Grammy nominiert; Bachs Englische Suiten 1, 3 und 5 mit Piotr Anderszewski erhielten 2015 den Gramophone Award als beste instrumentale CD sowie den ECHO Klassik. Dieser Preis wurde auch 2011 für die CD mit Solo-Werken von Robert Schumann verliehen, die zudem zwei BBC Music Magazine Awards erhielt, darunter den der ›Einspielung des Jahres‹. Eine besondere Vorliebe des Pianisten gilt der Musik seines Landsmannes Karol Szymanowski, von dem er Solowerke aufgenommen hat. Diese Einspielung wurde 2006 mit dem Grammy und dem Gramophone Award für die beste Instrumental-Aufnahme ausgezeichnet.