Programm


›Les beaux jours de l’amour‹ – Ouvertüren, Arien und Tänze aus Opern von Christoph Willibald Gluck (›Orfeo ed Euridice‹) und Jean-Philippe Rameau (›Les Boréades‹, ›Castor et Pollux‹, ›Les indes galantes‹, ›Zaïs‹ u.a.)

Mitwirkende

Raphaël Pichon

  • Julie Fuchs Sopran
  • Julie Fuchs Sopran

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Bedauerlicherweise musste Sabine Devieilhe ihre Mitwirkung am Konzert krankheitsbedingt absagen. Wir danken der französischen Sopranistin Julie Fuchs sehr herzlich für die äußerst kurzfristige Übernahme der Solopartien und wünschen Sabine Devieihle gute Besserung!

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Französische Barockoper trifft auf zwei angesagte Alte-Musik-Spezialisten aus Frankreich.

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Am Pult des DSO steht Raphaël Pichon, der sich bereits als Countertenor unter Dirigenten wie Jordi Savall, Gustav Leonhardt und Ton Koopman einen Namen gemacht hat. 2005 gründete der 1984 geborene Franzose das Ensemble Pygmalion, das auf historische Aufführungspraxis spezialisiert ist und bereits wichtige Schallplattenpreise gewonnen hat. Seit damals arbeitet der Dirigent eng mit der Sängerin Sabine Devieilhe zusammen. Die französische Sopranistin ist 2015 zur ›Opernsängerin des Jahres‹ beim beim ›Victoire de la Musique‹ gekürt worden und singt an renommierten Häusern wie der Pariser Oper, der Mailänder Scala, dem Brüsseler La Monnaie und beim Glyndebourne Festival. Beim Festival d'Aix-en-Provence war sie in der Oper ›Platée‹ von Jean-Philippe Rameau zu erleben.

Der französische Opernkomponist gehört auch zu den Hausgöttern von Raphaël Pichon.

Als Musiktheoretiker war Rameau ein Avantgardist – mit seinen Opern hingegen ein Spätzünder. Seine erste Oper schrieb er im Alter von 50, seine letzte mit 80. Rameaus Erfolg war nicht ungetrübt: Kritiker fanden die Musik zu gewagt, zu dissonant und empörten sich über den Bruch mit Traditionen. Verehrer wie d'Alembert, einer der führenden Köpfe der Aufklärung, hingegen lobten Rameaus Mut zum Fortschritt: »Monsieur Rameau verdient unsere Hochachtung umso mehr, als er alles gewagt hat, was er konnte, und nicht alles, was er hätte wagen mögen. Wäre er weiter gegangen, hätte er sein Ziel verfehlt; so aber hat er uns zwar nicht die beste Musik gegeben, deren er fähig war, aber die beste, die wir fähig waren aufzunehmen.«

Gegen die Konventionen einer erstarrten Operntradition schrieb auch Christoph Willibald Gluck an. Unter der Protektion der Königin Marie Antoinette entwickelte Gluck seine ›Reformoper‹, die das Publikum mit echten Gefühlen und natürlich schöner Musik berührte. Mit diesem Erfolgsrezept ist Orpheus’ Arie »J’ai perdu mon Eurydice« zum Evergreen der Herzen geworden.

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Donnerstag, 01.03.2018 | 20.03 Uhr

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