Die Saison im Überblick

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Abonnements

Abonnements für die Saison 2019 | 2020 sind ab sofort erhältlich. Alle Abo-Angebote im Überblick finden Sie auf der Abonnementen-Seite.

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Konzerte

Einen Überblick über alle Konzerte der Saison 2019 | 2020 finden Sie im Konzertkalender, den Sie auch nach Ihren Wünschen filtern können.

Die Saison zum Nachlesen

Video: Robin Ticciati über die Saison 2019 | 2020

Mit mehr als 30 Konzerten in der Saison 2019 | 2020 ist das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie präsent. Neben zahlreichen Projekten mit seinem neuen Chefdirigenten Robin Ticciati ist das DSO hier regelmäßig unter der Leitung renommierter Gastdirigenten zu erleben: Mit dem Ehrendirigenten Kent Nagano, Vladimir Ashkenazy und Tugan Sokhiev sind in der aktuellen Spielzeit gleich drei ehemalige Chefdirigenten mit von der Partie, und auch Pultgrößen wie Sir Roger Norrington, Sakari Oramo, Manfred Honeck oder Andrew Manze stehen am Pult des Orchesters. Einen Überblick finden Sie hier:

Auf dem Programm stehen zudem drei Casual Concerts, eine Vielfalt an Kammerkonzerten an unterschiedlichen Orten, sechs Kinderkonzerte, Gastspiele und vieles mehr. Einen vollständigen Überblick finden Sie in unserer Saisonvorschau:

Saisonvorschau 2019 | 2020

Symphoniekonzerte mit dem Chefdirigenten Robin Ticciati und herausragenden Gastdirigenten und Solisten, drei Casual Concerts, Kammerkonzerte und vieles mehr bietet die Saison 2019|2020. Mehr dazu in unserer Saisonbroschüre!

Chefdirigentenkonzerte mit Robin Ticciati

In seinen ersten beiden Spielzeiten als Chefdirigent hat Robin Ticciati die enorme Bandbreite seiner Programmgestaltung und das große Einverständnis, das zwischen ihm und dem Orchester gewachsen ist, eindrucksvoll bewiesen. Diesen Weg setzen das Orchester und sein Künstlerischer Leiter in der Saison 2019 | 2020 fort – mit einem weiten Repertoire, einer Vielfalt an Stilen, an Besetzungsgrößen und Spielweisen, mit dem Ziel, das Ausdrucksspektrum in seiner Fülle und Farbigkeit bei jedem Projekt aufs Neue auszuloten.

Foto: Alexander Gnädinger
Antonín Dvořák

Einen Schwerpunkt widmet Ticciati dem Komponisten Antonín Dvořák. Mit der konzertanten Aufführung der Oper ›Rusalka‹ setzt er zum Spielzeitauftakt im Rahmen des Musikfests Berlin ein markantes Zeichen. In weiteren Programmen folgt er der Entwicklung des Komponisten, ausgehend von der frühen Romanze (Solist: Christian Tetzlaff) über die Slawischen Tänze, die Dvořák zu internationaler Berühmtheit verhalfen, über die Achte Symphonie bis hin zur Neunten Symphonie ›Aus der Neuen Welt‹, mit der sich der Tscheche auf die Suche nach einer genuin amerikanischen Musiksprache begab.

»Horizont Amerika«

Dvořáks Neunte ist Anknüpfungspunkt für den »Horizont Amerika«, ein weiteres Thema der neuen DSO-Saison. Dieses setzt sich mit den Traditionen der Neuen Welt, die in der Nachfolge des temporären Wahlamerikaners von einheimischen wie neuankommenden Komponisten gesucht wurde, auseinander, aber auch mit der kreativen Spannung zwischen populärer und kunstvoller Musik. Etwa bei Aaron Copland in ›Appalachian Spring‹, bei Elliott Carter in der ›Symphonia: sum fluxae pretium spei‹, bei Duke Ellington, der sich mit seiner ›Harlem‹-Suite ausgehend vom Jazz der großen orchestralen Form öffnete. Und auch in der Musik europäischer Exilanten, die im Land der unbegrenzten Möglichkeiten auf ihre Umgebung reagierten: Béla Bartók schrieb sein Violakonzert kurz vor seinem Tod in New York, Bohuslav Martinů wurde dort zum erfolgreichen Symphoniker, Kurt Weill zum gefeierten Musicalkomponisten.

Bruckner, Brahms und Zeitgenossen

In seinen Programmen folgt Ticciati aber auch Linien, die sich durch mehrere Spielzeiten ziehen. Das Spiel auf Darmsaiten, als Experiment bei Händels ›Messiah‹ im vergangenen Dezember geglückt, wird mit den drei letzten Symphonien Mozarts fortgesetzt. In der Reihe seiner Bruckner-Aufführungen wendet er sich nach der Vierten, der Sechsten und Siebten nun am 15. Dezember der monumentalen Achten Symphonie zu. Auch Hector Berlioz bleibt Ticciati ein Herzensanliegen, diesmal mit der dramatischen Legende ›La damnation de Faust‹. Die Werke heutiger Komponistinnen und Komponisten gehören selbstverständlich ebenfalls zu seinen Programmen: Die Schottin Helen Grime, die bereits zwei Mal beim DSO zu hören war, hat ein neues Werk für das Orchester geschrieben. Mit dem Amerikaner Andrew Norman, dem Tschechen (und Wahlberliner) Ondřej Adámek sowie dem Australier Brett Dean spiegeln sich die Saisonschwerpunkte in der Auswahl der kreativen Zeitgenossen.

Hinaus in die Stadt

Über die Konzerte in der Philharmonie hinaus sucht Robin Ticciati neue Verbindungen in die Musik-stadt Berlin. Etwa durch ein gemeinsames Projekt mit der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹, bei dem Studierende die Gesangspartien und die Ferenc-Fricsay-Akademisten des DSO den Orchesterpart in Benjamin Brittens Kammeroper ›The Rape of Lucretia‹ übernehmen. Ticciati arbeitet mit den Schülerinnen und Schülern des Kammermusikprojekts des DSO, und er lädt zum sechsten ›Symphonic Mob‹ mit Hunderten Laienmusikern und Sängern ein.

Ausgewählte Konzerte