Die Saison im Überblick

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Abonnements

Einige Abonnements für die laufende Saison 2017 | 2018 sind immer noch erhältlich. Alle Abo-Angebote im Überblick finden Sie auf der Abonnementen-Seite.

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Konzerte

Einen Überblick über alle Konzerte der Saison 2017 | 2018 finden Sie im Konzertkalender, den Sie auch nach Ihren Wünschen filtern können.

Die Saison zum Nachlesen

Mit mehr als 30 Konzerten in der Saison 2017 | 2018 ist das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie präsent. Neben zahlreichen Projekten mit seinem neuen Chefdirigenten Robin Ticciati ist das DSO hier regelmäßig unter der Leitung renommierter Gastdirigenten zu erleben: Mit dem Ehrendirigenten Kent Nagano, Tugan Sokhiev und Ingo Metzmacher sind in der aktuellen Spielzeit gleich drei ehemalige Chefdirigenten mit von der Partie, und auch Pultgrößen wie Christoph Eschenbach, Sir Roger Norrington, David Zinman, Leonard Slatkin oder Andrew Manze stehen am Pult des Orchesters. Einen Überblick finden Sie hier:

Auf dem Programm stehen zudem drei Casual Concerts, eine Vielfalt an Kammerkonzerten an unterschiedlichen Orten, sechs Kinderkonzerte, Gastspiele und vieles mehr. Einen vollständigen Überblick finden Sie in unserer Saisonvorschau:

Saisonvorschau 2017/18

Symphoniekonzerte mit dem neuen Chefdirigenten Robin Ticciati und herausragenden Gastdirigenten und Solisten, drei Casual Concerts, Kammerkonzerten und vieles mehr bietet die Saison 2017|2018. Mehr dazu in unserer Saisonbroschüre ...

Die erste Saison mit Robin Ticciati

Im September 2017 tritt der 34-jährige Brite Robin Ticciati sein Amt als achter Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin an. Mit Neugierde und Offenheit gestaltet er seine erste Saison, erforscht mit dem Ensemble ein breites musikalisches Spektrum und eröffnet neue Blickwinkel – durch ungewöhnliche Programmekonstellationen, mit Werken zeitgenössischer Komponisten, durch die Entdeckung neuer Konzertorte und -formen. Mit vier Projekten in kurzer Folge wird Ticciatis Amtsantritt zu einem kleinen Festival – und zur Einladung, ihn in vielen Facetten kennenzulernen. Als Prolog, drei Tage vor dem ersten Konzert, heißt er am 23. September ganz Berlin zum gemeinsamen Musizieren willkommen – beim vierten ›Symphonic Mob‹ in der Mall of Berlin.

Sein offizielles Antrittskonzert am 26. September in der Philharmonie eröffnet er mit einem barocken Werk über das Beginnen selbst – ›Les éléments‹ von Jean-Féry Rebel. Er stellt ihm Thomas Larchers Zweite Symphonie aus dem Jahr 2016 gegenüber, in der existenzielle Erschütterungen und symphonisches Denken in Hochspannung aufeinander einwirken, und schließt den Spannungsbogen mit der Schöpfungsidee aus Nietzsches Perspektive, die Richard Strauss in ›Also sprach Zarathustra‹ reflektierte. Wiederum drei Tage später, am 29. September, erkundet Ticciati im Kraftwerk Berlin ganz anderes Terrain. Unter dem Titel ›Parallax‹ und in Kooperation mit dem Festival ›Berlin Atonal‹ wird der monumentale Industriebau an der Spree zum Ort der Begegnung, an dem Bach, Berio, Debussy, Ives und Ligeti auf elektronische Neukompositionen treffen und die Klangwelten final in einem neuen Werk von Moritz von Oswald verschmelzen. Am 3. Oktober wird Robin Ticciati schließlich erneut in der Philharmonie am Pult des DSO und zum vierten Mal in elf Tagen zu erleben sein. Zeitgleich zum Amtsantritt erscheint im September beim Label Linn Records eine erste gemeinsame CD, mit Werken von Debussy und Fauré und unter Mitwirkung von Mezzosopranistin Magdalena Kožená.

In Ticciatis Programmen ist die Gegenwartsmusik von großer Bedeutung. Er rückt sie entweder ins Zentrum seiner Programme – wie Jörg Widmanns Violinkonzert und Helen Grimes ›Virga‹ –, oder er wählt sie als Zugang zur Musik aus der Geschichte: Toshio Hosokawas ›Meditation‹ stellt er Gustav Mahlers Dritter Symphonie voran, Magnus Lindbergs ›Chorale‹ lässt er Alban Bergs frühe Orchesterlieder und Anton Bruckners Sechste Symphonie folgen, Roy Harris‘ Dritte Symphonie bereitet den Blick auf Schönbergs Klavierkonzert und Sibelius‘ Siebte Symphonie vor. Mit der Erfahrung im Hintergrund, dass ein musikalisches Werk in veränderter Umgebung immer wieder neu wahrgenommen wird, befragt er Mozarts letzte Symphonie nach Bach-Anregungen und Schumanns Violinkonzert nach barocken Gesten. Mit Duruflé, Wagner und Messiaen erkundet er das Verhältnis von Klang, Raum und Zeit. Der räumliche Aspekt kommt insbesndere auch bei der szenischen Einrichtung von Berlioz’ Oratorium ›L’enfance du Christ‹ in der grandiosen Architektur der Philharmonie zum Tragen. Ticciati und Fiona Shaw, der regieführenden irischen Schauspielerin, kommt hierbei ihre Opernerfahrung beim Glyndebourne Festival zugute.

Ausgewählte Konzerte