Programm
Clara Schumann
Klavierkonzert a-Moll
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur ›Romantische‹
Mitwirkende
Markus Poschner Dirigent
- Jean-Frédéric Neuburger Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
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Besucherservice des DSO
in der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH
Charlottenstr. 56 / 2. OG
10117 Berlin / am Gendarmenmarkt
Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 9 – 18 Uhr
Kontakt:
Tel 030. 20 29 87 11
Fax 030. 20 29 87 29
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Klavierkonzert a-Moll
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur ›Romantische‹
Markus Poschner Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Dirigent
Seit seinem Antritt als Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz 2017 begeistern Markus Poschner und das österreichische Spitzenensemble gleichermaßen das Publikum und die internationale Presse. Dafür steht beispielhaft Poschners Vision, in der Bruckner-Interpretation eigene Wege zu gehen. Ein vorläufiger Höhepunkt dieses gemeinsamen Weges lag 2020 in der Auszeichnung zum ›Orchester des Jahres‹ und ›Dirigent des Jahres‹ in Österreich.
Mit der Saison 2025/2026 hat Markus Poschner die Position als Chefdirigent des renommierten Sinfonieorchesters Basel angetreten. Zur Spielzeit 2026/27 wird er neuer Chefdirigent des ORF Radio Symphonieorchester Wien, mit dem ihn eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet. Ab 2027/28 übernimmt er außerdem die Position als Music Director des Utah Symphony Orchestra, eines der führenden amerikanischen Orchester.
Mit dem Orchestra della Svizzera italiana, dessen Chefdirigent Markus Poschner von 2015-2025 war, gewann er den begehrten ›International Classical Music Award 2018‹ (ICMA) für den bei Sony Classical erschienenen Brahms-Symphonien-Zyklus sowie erneut 2025 in der Kategorie ›Assorted Programme‹ für die Einspielung von Alfred Schnittkes Konzert für Klavier und Streichorchester (Solistin: Anna Gourari) und Paul Hindemiths ›Mathis der Maler‹ sowie ›Die vier Temperamente‹. Gemeinsam mit dem Orchestre National de France wurde Poschner für seine Produktion von Offenbachs ›Maître Péronilla‹ mit dem ›Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2021‹ ausgezeichnet. 2024 erhielt Markus Poschner den ›Special Achievement Award‹ der Jury des ICMA für seinen Zyklus der Gesamtausgabe der Bruckner-Symphonien mit dem Bruckner Orchester Linz und dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien.
Seit seiner Auszeichnung mit dem Deutschen Dirigentenpreis gastiert Poschner bei den Spitzenorchestern und Opernhäusern der Klassikwelt, darunter Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Staatskapelle Berlin, Sächsische Staatskapelle Dresden, Bamberger Symphoniker, Dresdner Philharmonie, SWR Sinfonieorchester, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Wiener Symphoniker, Orchestre Philharmonique de Radio France, NHK Tokio sowie bei großen Opernhäusern wie der Staatsoper Berlin, Staatsoper Hamburg, der Wiener Staatsoper, der Bayerische Staatsoper München, Oper Frankfurt sowie der Oper Zürich.
Nach dem Studium in München sowie Assistenzen bei Sir Roger Norrington und Sir Colin Davis wirkte Poschner zunächst als 1. Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin. Von 2007 bis 2017 war er GMD der Bremer Philharmoniker. Im Juli 2010 ernannte ihn die Universität Bremen zum Honorarprofessor, ebenso die Anton-Bruckner-Universität in Linz im Jahre 2020.
Das Bayreuther Festspielorchester dirigierte er erstmals bei dessen außergewöhnlichem Gastspiel 2019 in Abu-Dhabi mit Wagners ›Walküre‹. Zuletzt eröffnete Markus Poschner mit ›Tristan und Isolde‹ die Bayreuther Festspiele im Juli 2022 und kehrte auch im Sommer 2023 wieder nach Bayreuth zurück.

Klavier
Jean-Frédéric Neuburger hat sich als einer der begabtesten Musiker seiner Generation etabliert. Er ist Interpret eines Repertoires, das von Bach bis zu den Komponisten des 21. Jahrhunderts reicht.
Seine Karriere führte ihn zu Auftritten mit Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, den Bamberger Symphoniker und dem NHK Symphony Orchestra. Der Pianist hat dabei mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Christoph von Dohnanyi, Michael Tilson Thomas, Jonathan Nott und Ingo Metzmacher zusammengearbeitet.
Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren eine Asien-Tournee mit dem Orchestre de la Suisse Romande, Auftritte als Solist mit dem Gürzenich-Orchester Köln, ein Rezital am Eröffnungswochenende der Pariser Scala sowie Auftritte in den Philharmonien in Berlin und Paris.
Der Musiker wird regelmäßig als Gastkünstler zu internationalen Festivals wie denen in Verbier, Luzern, Menton und La Roque-d'Anthéron eingeladen und tritt als Kammermusiker u. a. mit Renaud Capuçon, Bertrand Chamayou sowie dem Modigliani- und dem Ebène-Quartett auf.
Jean-Frédéric Neuburger widmet einen großen Teil seiner musikalischen Tätigkeit der zeitgenössischen Musik und spielte die Uraufführungen u.a. von Werken von Bruno Mantovani, Phillip Maintz und Philippe Manoury.
Zu seinen eigenen Kompositionen gehören u. a. ›Aube‹, das vom Boston Symphony Orchestra in Auftrag gegeben und von Christoph von Dohnányi dirigiert wurde, sein Klavierkonzert Nr. 1, das 2018 vom Orchestre Philharmonique de Radio France und zuletzt ›Faits et gestes‹, das 2019 vom Gürzenich-Orchester Köln uraufgeführt wurde.
Die Diskografie beim Label Mirare spiegelt, u. a. mit Musik von Bach, Brahms, Liszt, Debussy, Neuburger und Messiaen, das vielfältige Repertoire des Interpreten wider.
Nach einer musikalischen Früherziehung in den Fächern Klavier, Komposition und Orgel am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris studierte Jean-Frédéric Neuburger in Genf Komposition bei Michael Jarrell. Er wurde 2010 mit dem Nadia- und Lili-Boulanger-Preis der Académie des Beaux-Arts und 2015 mit dem Hervé-Dugardin-Preis der Sacem ausgezeichnet.

Orchester
Seit 1946 strahlt das DSO über die Grenzen Deutschlands hinaus in die Welt. Namhafte Chefdirigenten prägten seine Geschichte: Ferenc Fricsay, Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Vladimir Ashkenazy, Kent Nagano, Ingo Metzmacher und Tugan Sokhiev standen an seiner Spitze. Die langjährige Verbundenheit mit hochkarätigen Gastdirigenten wie Herbert Blomstedt, Christoph Eschenbach, Ton Koopman, Sir Roger Norrington, Sakari Oramo, Leonard Slatkin oder David Zinman trägt ebenso wie die regelmäßige Zusammenarbeit mit seinem heutigen Ehrendirigenten Kent Nagano und den ehemaligen Chefdirigenten zum Renommee des Orchesters bei.
Aufbruch
Ein neues Kapitel in der Geschichte des DSO wird am 26. September 2017 aufgeschlagen: Robin Ticciati dirigiert sein Antrittskonzert als Künstlerischer Leiter. In der Berliner Philharmonie präsentiert sich der neue Chefdirigent in seinen Konzerten der Saison 2017 | 2018 mit einem weiten musikalischen Horizont von der Renaissance bis zur Gegenwart, von der Kammermusik bis zum szenisch eingerichteten Oratorium → S. 30 f. Bereits vor seinem offiziellem Amtsantritt macht der 34-jährige Engländer mit der Leitung eines ›Symphonic Mob‹ seinen Anspruch deutlich, alle Menschen zur Teilhabe am musikalischen Geschehen der reichen Berliner Kulturlandschaft einzuladen. Vor diesem
Hintergrund begibt er sich mit dem Orchester kurz darauf auch ins ›Kraftwerk Berlin‹, um eine Synthese mit der Elektronikszene einzugehen und neue Klangräume zu erkunden.
Am Puls der Zeit
Als »orchestralen Think Tank« hat die Süddeutsche Zeitung einst das DSO unter den hauptstädtischen Klangkörpern hervorgehoben, womit auf die beziehungsreiche Dramaturgie der Konzertprogramme, den Einsatz für die Musik der Gegenwart sowie auf stetige Repertoireentdeckungen angespielt wurde – und auf den Mut zu ungewöhnlichen Musikvermittlungsformen, der das Orchester bis heute auszeichnet. So holt das DSO durch das Konzertformat der moderierten Casual Concerts mit anschließender Lounge seit mittlerweile elf Jahren die Kunst näher an den Puls des modernen Lebens. Seit 2014 richtet es jährlich einen ›Symphonic Mob‹ aus und brachte damit zuletzt mehr als 1000 Musikenthusiasten mit Musikerinnen und Musikern aus den eigenen Reihen
zu einem gemeinsamen Auftritt unter Kent Nagano zusammen. Innovative Impulse setzte das Orchester außerdem mit zwei internationalen Remix-Wettbewerben und dem Konzertprojekt ›Ostinato‹, das 2016 neue symphonische Formen an der Schnittstelle zwischen Orchestermusik und Live-Elektronik vorstellte.
Tourneen und Gastspiele
Im Rahmen zahlreicher Gastspiele ist das DSO dauerhaft im internationalen Musikleben präsent. Konzertreisen führten es nach Russland, Asien, Nord- und Südamerika sowie in den Libanon. In Kooperation mit der Deutschen Welle und dem Auswärtigen Amt gastierte das Orchester in den letzten Jahren in Brasilien und Argentinien, in Japan, China, Malaysia, Abu-Dhabi und in Osteuropa. Neben Auftritten bei nationalen und internationalen Festspielen wie dem Rheingau Musik Festival, dem Edinburgh International Festival, den Salzburger Festspielen, den BBC Proms und dem Beethovenfest Bonn ist das DSO regelmäßig in den großen Konzertsälen Europas zu erleben. In der aktuellen Saison stehen Gastspiele mit Robin Ticciati und Kent Nagano u. a. in der Alten Oper Frankfurt, der Hamburger Elbphilharmonie und in der Münchner Philharmonie auf dem Programm.
Mediale Präsenz
Die Symphoniekonzerte des DSO in der Berliner Philharmonie werden von Deutschlandfunk Kultur, von Deutschlandfunk und vom Kulturradio des rbb aufgezeichnet und in Deutschland sowie über die European Broadcasting Union auch europaweit und darüber hinaus gesendet. Für Liveübertragungen und spätere TV-Ausstrahlungen intensiviert sich seit 2013 eine Zusammenarbeit mit ARTE Concert und dem rbb-Fernsehen. Etliche Opernmitschnitte aus dem Festspielhaus Baden-Baden und von den Salzburger Festspielen sind als DVD bei Arthaus Musik erhältlich. Auch mit zahlreichen ausgezeichneten CD-Einspielungen ist das DSO weltweit präsent. 2011 erhielt es für die Erstaufnahme von Kaija Saariahos Oper ›L’amour de loin‹ unter Naganos Leitung den Grammy Award. In den vergangenen Jahren erschienen u. a. bei Sony Classical drei von der Fachpresse hochgelobte Einspielungen des Prokofjew-Zyklus mit Tugan Sokhiev. Mit Werken von Debussy und Fauré legen das DSO und Robin Ticciati
im September 2017 bei Linn Records ihre erste gemeinsame CD vor.
Geschichte
Der Blick zurück in die Geschichte des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin fördert gleich drei Namen ein und desselben Klangkörpers zutage. Gegründet wurde es als RIAS-Symphonie-Orchester vom Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS). Musik des 20. Jahrhunderts bildete in der Programmgestaltung von Anfang an eine feste Größe neben den Interpretationen des klassischen Repertoires, die sich durch Transparenz, strukturelle Prägnanz und Plastizität auszeichneten. Als sich 1956 der Sender Freies Berlin (heute Rundfunk Berlin-Brandenburg, rbb) an der Trägerschaft des Orchesters beteiligte, nannte es sich fortan Radio-Symphonie-Orchester Berlin (RSO). Seit 1993 führt es seinen heutigen Namen und gehört seit dem darauffolgenden Jahr zur Rundfunk Orchester und Chöre GmbH (roc berlin), die von Deutschlandradio (40 %), der Bundesrepublik Deutschland (35 %), dem Land Berlin (20 %) und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (5 %) getragen wird.