Walküre
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Programm

Kaija Saariaho
›Laterna Magica‹

Richard Wagner
›Der Ring ohne Worte‹, zusammengestellt von Lorin Maazel

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Richard Wagners ›Ring‹ ohne singende Held:innen und Gottheiten. 16 Stunden Weltendrama auf 75 Minuten verdichtet. Lorin Maazels ›Ring ohne Worte‹ ist eine Art »Wagner to go« mit allen Orchesterhits und Leitmotiven, und ohne dass Maazel eine Note hinzufügt. Für Neulinge und eingefleischte Wagnerianer:innen. Das Wesentliche in der Parabel von Macht und Liebe wird dennoch gesagt. Von den Wogen des Rheins bis zum Einzug in Walhall, vom ›Walkürenritt‹ bis zum ›Feuerzauber‹, vom ›Waldweben‹ bis zu ›Siegfrieds Tod‹. Bei der Uraufführung 1876 in Bayreuth kam – neben Helmen, Schwertern, Beilen und Schilden, Leder und Fellkostümen – eine Laterna magica, eine Zauberlaterne, zum Einsatz, die den Ritt der Walküren auf eine Leinwand projizierte. Wagner ein geistiger Vorläufer also von Filmmusik und Fantasy?

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Umgekehrt haben Filmschaffende auch Komponist:innen beeinflusst. Wie etwa Ingmar Bergman die Finnin Kaija Saariaho. Ihr Orchesterstück ›Laterna Magica‹ von 2009 teilt mit Bergmans Autobiografie nicht nur den gleichen Titel. »LICHT!«, schreibt der Filmregisseur hier, »das milde, gefährliche, traumhafte, lebendige, tote, klare, diesige, heiße, heftige, kahle, plötzliche, dunkle, frühlingshafte, einfallende, nach außen dringende, gerade, schräge, sinnliche, bezwingende, giftige, beruhigende, helle Licht.« KLANG! meint Saariaho, wenn sie in ›Laterna Magica‹ die Mitglieder des Orchesters Bergmans Worte flüstern und in fast kinematografischer Weise wechselnde Lichteffekte in Klangfarben übergehen lässt.

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