Ferenc Fricsay war der erste Chefdirigent des heutigen Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Es gelang ihm innerhalb kurzer Zeit, einen richtungsweisenden Ensembleklang zu formen und Maßstäbe im Repertoire und im Umgang mit den Möglichkeiten der neuen Medien zu setzen. Am 9. August wäre Fricsay 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmeten ihm das DSO und Tugan Sokhiev ein Festkonzert. Auf dem Jubiläumsprogramm stand zu Beginn Dukas' symphonisches Scherzo ›Der Zauberlehrling‹, gefolgt von Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester KV 297b und Strawinskys Ballettmusik ›Petruschka‹. Im Anschluss an das Festkonzert wurde im Rahmen eines Empfangs weiterhin an Fricsay erinnert. Höhepunkt war die Enthüllung eines Fricsay-Porträts, das Dietrich Fischer-Dieskau, der Fricsay und seinem Orchester künstlerisch eng verbunden war, 1998 gemalt hatte und das seine Witwe Júlia Várady nun dankenswerterweise dem DSO vermachte.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist ein Ensemble der

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