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Mi 18. Oktober 2017
20 Uhr Philharmonie Berlin, Großer Saal

Debüt im Deutschlandfunk Kultur

Ben Gernon

Agnès Clément Harfe

Arcis Saxophon Quartett

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Edward Elgar
Konzertouvertüre ›In the South‹  
Alberto Ginastera
Harfenkonzert  
Luke Bedford
Konzert für Saxophonquartett und Orchester (Uraufführung)  
Benjamin Britten
›Four Sea Interludes‹ aus ›Peter Grimes‹  

18.55 Uhr Einführung mit Habakuk Traber

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Zum Programm

Dass sich junge, vielversprechende Talente dem Berliner Publikum in der Philharmonie und mit dem DSO erstmals vorstellen, hat Tradition: Gegründet 1959 vom Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS), präsentiert die Reihe, die sich seit Mai dieses Jahres entsprechend der Namensänderung des federführenden Senders ›Debüt im Deutschlandfunk Kultur‹ nennt, noch immer herausragende Musikerinnen und Musiker, die sich in internationalen Wettbewerben bewährt haben. Den Auftakt des ersten der zwei Symphoniekonzerte macht der britische Dirigent Ben Gernon. Aus seiner Heimat bringt er Edward Elgars Konzertouvertüre ›In the South‹, die 1904 während eines Italien-Aufenthaltes des Komponisten in Alassio entstand, und Benjamin Brittens ›Four Sea Interludes‹ aus dessen erster Oper ›Peter Grimes‹ mit. Als Zwischenspiele strukturieren sie die Oper, sind musikalische Meeresportraits, seelische Abbilder der Protagonisten, Reflektion und düstere Vorahnung zugleich. Alberto Ginastera gilt als einer der wichtigsten Komponisten Südamerikas – und zugleich als einer der wenigen, die auch außerhalb seiner Heimat Erfolge feiern konnten. In seinem Harfenkonzert, dass die Französin Agnès Clément interpretieren wird, vereint er zeitgenössische musikalische Anklänge mit den lebhaften Melodien und Tänzen der argentinischen Folklore. 2012 erhielt der aus England stammende und in Berlin lebende Luke Bedford den Komponistenpreis der ›Ernst von Siemens Musikstiftung‹, denn seine Werke »faszinieren durch ihr kaltes Leuchten und die vielfache klangfarbliche Facettierung ihrer Oberflächen«. Nun hat der Komponist für die ›Debüt‹-Reihe ein Konzert für vier Saxophone und Orchester geschrieben, welches mit dem Arcis Saxophon Quartett und dem DSO uraufgeführt wird.

  • Ben Gernon Dirigent

    Foto: Simon Annand

    Ben Gernon | DirigentBen Gernon
    Arcis Saxophon QuartettArcis Saxophon Quartett
    Agnès Clément | HarfeAgnès Clément

    Ben Gernon Dirigent

    Der britische Dirigent Ben Gernon studierte Tuba und Dirigieren an der Guildhall School of Music and Drama in London. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählen Sir Colin Davis und die Dirigentin Sian Edwards.

    Im Anschluss an sein Studium nahm Ben Gernon 2012 an der renommierten Donatella Flick LSO Conducting Competition teil und errang den zweiten Platz. Als erster Preisträger des Nestlé and Salzburg Festival Young Conductor’s Awards 2013 zog er internationale Aufmerksamkeit auf sich. Als Assistent von Gustavo Dudamel beim Los Angeles Philharmonic konnte er in der Saison 2013 | 2014 weitere wichtige Erfahrungen sammeln und wurde 2016 von dem Orchester zu einem gemeinsamen Gastauftritt in der Hollywood Bowl ans Pult geladen. In der Saison 2014 | 2015 wurde Ben Gernon u. a. für Studioaufnahmen mit dem BBC Symphony und dem BBC National Orchestra engagiert und stand ein Jahr später bereits am Pult aller BBC Orchester.

    Sein Erfolg zeigt sich in den zahlreichen Debüts der letzten Jahre, etwa beim Orchestre Philharmonique du Luxembourg, New Japan Philharmonic, Vancouver Symphony Orchestra, National Philharmonic of Russia, Philharmonia Orchestra, de Royal Philharmonic Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic, Swedish Radio Symphony und bei den Hamburger Symphonikern.
    Im Januar 2017 wurde Ben Gernon zum Principal Guest Conductor des BBC Philharmonic Orchestra in London ernannt. Diese Position ist er zu Beginn der aktuellen Spielzeit antreten.

    Als Operndirigent hat Ben Gernon im Rahmen der Glyndebourne Touring Opera Aufführungen von Mozarts ›Don Giovanni‹ geleitet. Mit Mozarts ›Le nozze di Figaro ‹ debütierte er unlängst an der Oper Stuttgart.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist ein Ensemble der

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