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Mo 19. Juni 2017
20 Uhr Philharmonie Berlin

Debüt im Deutschlandfunk Kultur

Tung-Chieh Chuang

Aleksey Semenenko Violine

Michael Buchanan Posaune

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Carl Maria von Weber
Ouvertüre zur Oper ›Der Freischütz‹  
Henryk Wieniawski
Violinkonzert Nr. 1 fis-Moll  
Henri Tomasi
Konzert für Posaune und Orchester  
Maurice Ravel
›Daphnis et Chloé‹ Ballettsuite Nr. 2  

18.55 Uhr Einführung mit Habakuk Traber

 

Zum Programm

Zum Abschluss der Saison stellen sich in der traditionsreichen Reihe ›Debüt im Deutschlandfunk Kultur‹ nochmals drei vielversprechende Talente dem Berliner Publikum vor. Erstmals mit dem DSO in der Berliner Philharmonie präsentieren sie ein vielgestaltiges Programm mit herausragenden Orchester- und Solo-Werken für ihr Instrument. Der britische Posaunist Michael Buchanan, der u. a. als Orchestermusiker bereits wichtige Erfahrungen bei renommierten Klangkörpern sammeln konnte und derzeit eine Solo-Position an der Scottish Opera ausfüllt, interpretiert so das Konzert des französisch-korsischen Komponisten Henri Tomasi. 1957 uraufgeführt, vereint es Anklänge an Jazz und Blues mit französischem Flair und südamerikanischem Gusto. Im polnischen Lublin aufgewachsen und am Pariser Conservatoire ausgebildet wurde hingegen Henryk Wieniawski. Als Violinvirtuose überaus erfolgreich, komponierte er sein erstes Violinkonzert vornehmlich für eigene Aufführungen während einer Konzertreise in Russland. Der im ukrainischen Odesse geborene Aleksey Semenenko, welcher derzeit neben seiner Konzerttätigkeit bei Zakhar Bron an der Musikhochschule in Köln studiert, wird das hochvirtuose wie spannungsreiche Bravourstück vorstellen. Am Pult des DSO gibt dabei der 34-jährige, aus Taiwan stammende Dirigent Tung-Chieh Chuang, der u. a. 2015 den bedeutenden Malko-Wettbewerb in Kopenhagen gewann. Mit Carl Maria von Webers ›Freischütz‹-Ouvertüre sowie Maurice Ravels Zweiter Suite aus dem Ballett ›Daphnis et Chloé‹ rahmt er den Konzertabend.

  • Tung-Chieh Chuang Dirigent

    Foto: Harald Hoffmann

    Tung-Chieh Chuang | DirigentTung-Chieh Chuang
    Michael Buchanan | PosauneMichael Buchanan
    Aleksey Semenenko | ViolineAleksey Semenenko

    Tung-Chieh Chuang Dirigent

    Der Dirigent Tung-Chieh Chuang entstammt einer Musikerfamilie aus Taiwan und lernte früh, Horn und Klavier zu spielen. Er studierte am Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Zu seinen Mentoren gehören Mark Gibson, Gustav Meier, Otto-Werner Mueller und Nicolás Pasquet. Bevor er sich 2007 für eine musikalische Karriere entschied, erwarb er einen Bachelor in angewandter Statistik an der Purdue University (USA).

    Tung-Chieh Chuang ist der gefeierte Gewinner des Malko-Wettbewerbs 2015 in Kopenhagen. Mit dem Preis verbunden sind zahlreiche Engagements bei international führenden Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, Gothenburg Symphony Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic, Oslo Philharmonic, Helsinki Philharmonic, zudem als Sonderpreis eine Einladung zu den Wiener Philharmonikern. Zuvor hatte der junge Dirigent bereits einen 2. Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Solti-Wettbewerb in Frankfurt gewonnen, ein 1. Preis wurde nicht vergeben. Außerdem ist er Preisträger des Gustav Mahler Wettbewerbs in Bamberg und des Jeunesses Musicales Conducting Competition in Bukarest.

    Gastdirigate führten Tung-Chieh Chuang unter anderem zu den Bamberger Symphonikern, zum MDR Sinfonieorchester Leipzig und zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Er arbeitete mit den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker zusammen und leitete die Jenaer Philharmonie, das National Symphony Orchestra Taiwan, das Taipei Symphony Orchestra und die Filarmonica George Enescu in Bukarest.

    In der Spielzeit 2015 | 2016 folgte er Einladungen zum Tampere Philharmonic Orchestra, zum Qatar Philharmonic Orchestra, zur Oviedo Filarmonía, zur Jungen Deutschen Philharmonie und erneut zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und zum MDR Sinfonieorchester Leipzig.

    2012 initiierte und leitete er den ersten Orchester-Flashmob in Taiwan zusammen mit dem National Taiwan University Symphony Orchestra.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist ein Ensemble der

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