Foto: Anna Klemm

Erschienen in den DSO-Nachrichten 01/02 2014.


Viola Wilmsen studierte Oboe in Lübeck, Paris und Berlin und gewann zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben, u.a. beim Sony-Wettbewerb in Japan oder beim Wettbewerb ›Young Musician of the Year‹ in England. Derzeit ist sie Mitglied der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrates. Sie spielte als Solistin mit Orchestern wie dem Kansai Philharmonic Orchestra (Japan) oder dem Münchener Kammerorchester und war als Kammermusikerin bei zahlreichen Festivals zu Gast. Nach drei Jahren als Solo-Oboistin an der Deutschen Oper Berlin bekleidet sie seit der Saison 2012 | 2013 diese Position beim DSO.


Ich bin Oboistin geworden, weil … ich vom Klang der Oboe so berührt und fasziniert war, dass ich dafür die Trompete aufgegeben habe.

Wäre ich nicht Oboistin geworden, wäre ich heute … vielleicht Sängerin.

Als ich zum ersten Mal auf einer Bühne stand, ... war ich so aufgeregt, dass ich beim Preisträgerkonzert von ›Jugend musiziert‹ mit meiner Trompete den schnellen Satz so rasch wie nie zuvor spielte – zum Leidwesen meines Pianisten.

Ein Leben ohne Musik … ist für mich absolut unvorstellbar.

Meine drei Lieblingswerke der Orchesterliteratur:
1. Mahlers ›Das Lied von der Erde‹. Ich erinnere mich sehr gerne an mein erstes Symphoniekonzert an der Deutschen Oper Berlin.

2. Strawinskys ›Le sacre du printemps‹ war im Bundesjugendorchester nach Wochen der Vorbereitung und intensiven Proben sehr energiegeladen und hat unglaublich viel Spaß gemacht.

3. Schumanns Zweite Symphonie. Die habe ich erstmals im Jugendorchester aufgeführt und nun mit dem DSO unter Christoph Eschenbach wieder spielen dürfen. Ich liebe ihren dritten Satz mit dem Oboensolo am Anfang.

Das höre ich momentan privat am liebsten:
Soul aus den 80er-Jahren: Randy Crawford, The Crusaders oder Steely Dan.

Wenn ich nicht Oboe spiele, ... baue ich Oboenrohre.

Diese Tempobezeichnung entspricht am ehesten meinem Temperament:
Vivace lietissimo un poco teneramente, ma non troppo con dolore, non tanto strasciando, ma impensierito con moto.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist ein Ensemble der

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