Foto: Jo Titze

Erschienen in den DSO-Nachrichten 03/04 2013


Der gebürtige Zwickauer Thomas Hecker ist Preisträger renommierter Wettbewerbe und gastiert regelmäßig bei verschiedenen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival Mitte Europa und den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Solistisch war Thomas Hecker mit dem Beethoven Orchester Bonn und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie in Koblenz zu hören. Seit August 2009 ist er Solo-Oboist beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.


Ich bin Oboist geworden, weil … ich auf der Querflöte keinen Ton herausbekommen habe. Dass ich ein Instrument lernen würde, war für mich selbstverständlich – bei drei älteren musizierenden Geschwistern.

Wäre ich nicht Oboist geworden, ... wäre ich heute Barista.

Meine drei Lieblingswerke der Orchesterliteratur:
1. Schumanns Vierte Symphonie, stellvertretend für fast alles von meinem Lieblingskomponisten. In Zwickau geboren, das Clara-Wieck-Gymnasium besucht, am Robert-Schumann-Konservatorium Oboe gelernt – ich bin mit seiner Musik aufgewachsen. Was seine Vierte so besonders macht, ist natürlich die Melodie von Oboe und Cello im langsamen Satz.

2. Strauss’ ›Ariadne auf Naxos‹, mein erstes Stück in einem Profiorchester an der Solo-Oboe – es macht einfach unheimlich Spaß!

3. Kann mich nicht entscheiden zwischen Mahlers ›Lied von der Erde‹ und Schuberts Großer C-Dur-Symphonie ...

Das höre ich momentan privat am liebsten: Helge Schneider

Welche Tempobezeichnung entspricht am ehesten meinem Temperament? Comodo.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist ein Ensemble der

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