Foto: Studioline Photography

Erschienen in den DSO-Nachrichten 11/12 2012.


Kornelia Brandkamp ist neben ihrer Tätigkeit als Soloflötistin des DSO Berlin auch eine erfolgreiche Solistin und gefragte Kammermusikerin. Wiederholt wirkte sie im Bayreuther Festspielorchester mit. Seit vielen Jahren spielt sie im Consortium Classicum. In diesem Ensemble hat sie zusammen mit dem Klarinettisten Dieter Klöcker viele Neuentdeckungen auf CD eingespielt.

Kornelia Brandkamp steht immer wieder als Solistin auch vor ihrem Orchester. Solokonzerte mit dem DSO Berlin spielte sie unter den jeweiligen Chefdirigenten Vladimir Ashkenazy, Kent Nagano und Tugan Sokhiev. Unter der Leitung von Matthias Pintscher brachte sie dessen Komposition ›Transir‹ zur Erstaufführung. Peter Ruzicka schrieb für sie ›Tombeau‹ für Flöte und Streichquartett. Die Uraufführung lag in ihren Händen. Eine CD-Produktion mit ihr und dem Arditti-Quartett liegt vor.


Ich bin Flötistin geworden, weil … ich den Klang der Flöte liebe.

Wenn ich nicht Flötistin geworden wäre, wäre ich heute … ohne meinen Traumberuf.

Ein Leben ohne Musik … wäre trostlos.

Lampenfieber ist … wie ein wildes Pferd, das gezähmt werden will.

Als ich zum ersten Mal auf einer Bühne stand, … habe ich einfach gespielt. Lampenfieber kannte ich mit 7 Jahren nicht.

Das DSO ist für mich … mein verwirklichter Wunschtraum.

Wenn ich eine Zeitreise unternehmen könnte, wäre ich ... gerne Zuhörerin auf dem Gemälde ›Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci‹ von Adolph Menzel.

Das höre ich momentan privat am liebsten: Klaviermusik mit Vladimir Ashkenazy, Hörbücher gemeinsam mit meiner Tochter, Herbie Hancock, Katie Melua, Nena u.v.a.

Wenn ich nicht Flöte spiele, … bin ich mich mit meiner Familie zusammen oder sitze auf dem Pferd.

Welche Tempobezeichnung entspricht am ehesten meinem Temperament? Allegro guisto e cantabile.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist ein Ensemble der

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