Veranlasst durch eine Meldung in der Presse am 4. Dezember 2009 wurde die Absicht öffentlich gemacht, die beiden Orchester der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin (roc berlin) zu einem Ensemble unter dem Chefdirigenten des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB) Marek Janowski zusammenzuführen. Dies wäre einer Auflösung des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) gleichgekommen.
Es folgte eine große Welle der Solidarität in der Öffentlichkeit, und die Medien sprachen sich bundesweit einhellig für den Erhalt des DSO aus. Wenige Tage darauf konnte die existenzbedrohende Fusion abgewendet werden. Die Musikerinnen und Musiker des DSO und Ingo Metzmacher sind erleichtert, dass die Gesellschafter der roc berlin sich damit zum Fortbestand und zur Bedeutung des DSO für die nationale und internationale Kulturlandschaft bekannt haben.
Dies wäre ohne Sie, liebe Abonnentinnen und Abonnenten, liebe Freunde des DSO, nicht möglich gewesen. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen ganz herzlich bedanken, die sich in dieser, die Existenz des DSO bedrohenden Situation mit größtem Engagement und mit Entschlossenheit für die Rettung des Orchesters eingesetzt haben.
Die Internetseite www.dso-petition.de dokumentiert noch immer eindrucksvoll die breite Solidarität, die dem Orchester nicht nur in Form von etlichen tausend Unterschriften, sondern auch in persönlichen Protestnoten – so zum Beispiel vom Berliner Philharmonischen Orchester und der Staatskapelle Berlin – als auch dem einstimmigen Presseecho entgegengebracht wurde.
Das DSO wird also auch zukünftig für Sie mit vollem Engagement und Leidenschaft spielen können, dank Ihnen allen! Im Namen der Musikerinnen und Musiker des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin
Ulrich Schneider Vorsitzender des Betriebsrates des
Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin
Heinz Radzischewski Vorsitzender des Vorstandes des
Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin