15. Nov 1946
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Das RIAS-Symphonie-Orchester wird als sendereigenes Orchester des ›Rundfunks im amerikanischen Sektor‹ gegründet.
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1948 – 1954 1959 – 1963
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Ferenc Fricsay ist erster Chefdirigent des Orchesters. Zeitgenössische Werke sind
fester Bestandteil seiner Programme. So bringt das Orchester viele Stücke zur Ur- oder Erstaufführung. Damit begründet es seine spezifische Tradition eines in der Welt führenden Spitzenklangkörpers für zeitgenössische Musik.
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1956
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Neuer Name: Radio-Symphonie-Orchester Berlin, Gründung der RSO GmbH.
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1964 – 1975
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Lorin Maazel ist Chefdirigent des Orchesters. Er legt einen besonderen Schwerpunkt auf die großen Werke von Berlioz,
Bruckner und Liszt und die sogenannte ›romantische Rarität‹. Außerdem ist Maazel eine treibende Kraft der Mahler-Renaissance.
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1971
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Das Radio-Symphonie-Orchester erhält den ›Kritikerpreis für Musik‹ für seinen bedeutenden Einsatz auf dem Gebiet der
zeitgenössischen Musik.
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Jan 1973
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Große Asien-Tournee mit Lorin Maazel.
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1976 – 1982
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Jahre ohne Chefdirigent. Das Orchester arbeitet eng mit den Dirigenten Erich Leinsdorf, Eugen Jochum, Gerd Albrecht, Gennadi
Roshdestvensky und Neville Marriner zusammen. Daß in dieser Zeit nichts an musikalischem Niveau verloren geht, ist hauptsächlich dem inneren Zusammenhalt des
Orchesters und dem Engagement der Musiker zu verdanken.
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1977
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Das Land Berlin, der SFB und der RIAS Berlin treten als Gesellschafter in die RSO GmbH ein – ein wichtiger Schritt zur
Existenzsicherung des Orchesters.
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1982 – 1989
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Riccardo Chailly ist Chefdirigent des RSO. Chailly ist ein Meister in der Gestaltung der großen Form, was besonders seine
Mahler- und Bruckner-Interpretationen beweisen. Hier tritt die bis heute erhalten gebliebene Fähigkeit des Orchesters hervor, Werke, deren Erarbeitung
überdurchschnittliche Mühe macht, im Konzert überzeugend und beispielhaft zu präsentieren.
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1989 – 1999
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Vladimir Ashkenazy ist Chefdirigent des Orchesters. Durch seine vielseitige Programmgestaltung hat er sich längst einen
Namen als Universalmusiker gemacht. Außerdem steht er dem Orchester nicht nur als Dirigent, sondern gelegentlich auch als Pianist zur Verfügung.
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1993
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Um Verwechslungen in der größer gewordenen Kulturszene Berlins zu vermeiden, ändert das Orchester erneut seinen Namen in
›Deutsches Symphonie-Orchester Berlin‹.
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1994
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Die RSO GmbH wird zur Rundfunkorchester und -Chöre GmbH erweitert. Als Gesellschafter der neuen GmbH treten auf: Das
DeutschlandRadio (40%), die Bundesrepublik Deutschland (35%), das Land Berlin (20%) und der SFB (später rbb: 5%).
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Mai | Juni 1996
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Tournee nach Russland, Korea und Japan mit Vladimir Ashkenazy.
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1996
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Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin feiert sein 50jähriges Bestehen.
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1996 | 1997
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1. Südamerika-Tournee mit Marek Janowski und große USA-Tournee mit Vladimir Ashkenazy.
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2000 – 2006
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Kent Nagano ist Chefdirigent und Künstlerischer Leiter. Er prägt den Weg des Orchesters ins neue Jahrhundert. Seine
Programme und Interpretationen knüpfen an die Tradition des Orchester an und entwickeln diese gleichzeitig weiter.
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Seit 2007
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Ingo Metzmacher ist Chefdirigent und Künstlerischer Leiter. Am 7. September 2007, an dem sich das erste öffentliche
Auftreten des Orchesters zum sechzigsten Mal jährt, leitete er sein erstes Konzert als Chefdirigent im Großen Sendesaal des RBB.
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