Chefdirigent und Künstlerischer Leiter
DSO Berlin
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2000-2006
1989-1999
1979-1989
1964-1975
1959-1963
1948-1958
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Eine kurze Geschichte des Deutschen Symphonie-Orchesters

Eine ausführlichere Orchestergeschichte können Sie über die einzelnen Epochen im Menü auf der linken Seite aufrufen.

15. Nov
1946

Das RIAS-Symphonie-Orchester wird als sendereigenes Orchester des ›Rundfunks im amerikanischen Sektor‹ gegründet.
1948 – 1954
1959 – 1963

Ferenc Fricsay ist erster Chefdirigent des Orchesters. Zeitgenössische Werke sind fester Bestandteil seiner Programme. So bringt das Orchester viele Stücke zur Ur- oder Erstaufführung. Damit begründet es seine spezifische Tradition eines in der Welt führenden Spitzenklangkörpers für zeitgenössische Musik.
1956
Neuer Name: Radio-Symphonie-Orchester Berlin, Gründung der RSO GmbH.
1964 – 1975
Lorin Maazel ist Chefdirigent des Orchesters. Er legt einen besonderen Schwerpunkt auf die großen Werke von Berlioz, Bruckner und Liszt und die sogenannte ›romantische Rarität‹. Außerdem ist Maazel eine treibende Kraft der Mahler-Renaissance.
1971
Das Radio-Symphonie-Orchester erhält den ›Kritikerpreis für Musik‹ für seinen bedeutenden Einsatz auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik.
Jan 1973
Große Asien-Tournee mit Lorin Maazel.
1976 – 1982
Jahre ohne Chefdirigent. Das Orchester arbeitet eng mit den Dirigenten Erich Leinsdorf, Eugen Jochum, Gerd Albrecht, Gennadi Roshdestvensky und Neville Marriner zusammen. Daß in dieser Zeit nichts an musikalischem Niveau verloren geht, ist hauptsächlich dem inneren Zusammenhalt des Orchesters und dem Engagement der Musiker zu verdanken.
1977
Das Land Berlin, der SFB und der RIAS Berlin treten als Gesellschafter in die RSO GmbH ein – ein wichtiger Schritt zur Existenzsicherung des Orchesters.
1982 – 1989
Riccardo Chailly ist Chefdirigent des RSO. Chailly ist ein Meister in der Gestaltung der großen Form, was besonders seine Mahler- und Bruckner-Interpretationen beweisen. Hier tritt die bis heute erhalten gebliebene Fähigkeit des Orchesters hervor, Werke, deren Erarbeitung überdurchschnittliche Mühe macht, im Konzert überzeugend und beispielhaft zu präsentieren.
1989 – 1999
Vladimir Ashkenazy ist Chefdirigent des Orchesters. Durch seine vielseitige Programmgestaltung hat er sich längst einen Namen als Universalmusiker gemacht. Außerdem steht er dem Orchester nicht nur als Dirigent, sondern gelegentlich auch als Pianist zur Verfügung.
1993
Um Verwechslungen in der größer gewordenen Kulturszene Berlins zu vermeiden, ändert das Orchester erneut seinen Namen in ›Deutsches Symphonie-Orchester Berlin‹.
1994
Die RSO GmbH wird zur Rundfunkorchester und -Chöre GmbH erweitert. Als Gesellschafter der neuen GmbH treten auf: Das DeutschlandRadio (40%), die Bundesrepublik Deutschland (35%), das Land Berlin (20%) und der SFB (später rbb: 5%).
Mai | Juni 1996
Tournee nach Russland, Korea und Japan mit Vladimir Ashkenazy.
1996
Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin feiert sein 50jähriges Bestehen.
1996 | 1997
1. Südamerika-Tournee mit Marek Janowski und große USA-Tournee mit Vladimir Ashkenazy.
2000 – 2006
Kent Nagano ist Chefdirigent und Künstlerischer Leiter. Er prägt den Weg des Orchesters ins neue Jahrhundert. Seine Programme und Interpretationen knüpfen an die Tradition des Orchester an und entwickeln diese gleichzeitig weiter.
Seit 2007
Ingo Metzmacher ist Chefdirigent und Künstlerischer Leiter. Am 7. September 2007, an dem sich das erste öffentliche Auftreten des Orchesters zum sechzigsten Mal jährt, leitete er sein erstes Konzert als Chefdirigent im Großen Sendesaal des RBB.

 

 
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