Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

 
 

1979 - 1989: Ruzicka/Chailly - Der große Aufschwung

1979
Der Komponist, Musikwissenschaftler und Jurist Peter Ruzicka wird Intendant des RSO (bis 1987). Er verfolgt eine dramaturgisch akzentuierte Programmpolitik mit thematischen Schwerpunkten und Symposien.
Frühjahr 1980
Schwerpunkt Alexander Zemlinsky
Juni 1980
Ostasientournee mit Erich Leinsdorf
Herbst 1980
Schwerpunkt Max Reger. Das RSO erlangt weltweite Anerkennung als ein führender Interpret im Bereich der schwierigen Avantgardemusik.
1982
Der 29-jährige Riccardo Chailly wird Chefdirigent des RSO (bis 1989).
1984
Preis der deutschen Schallplattenkritik
1985
Grand Prix du Disque Unter dem Dirigenten Riccardo Chailly und dem Intendanten Peter Ruzicka erlebt das Orchester einen enormen künstlerischen Aufschwung. Chailly ist ein Meister in der Gestaltung der großen Form, was besonders seine Mahler- und Bruckner-Interpretationen beweisen. Immer wieder tritt die bis heute erhalten gebliebene Fähigkeit des Orchesters hervor, Werke, deren Erarbeitung überdurchschnittliche Mühe macht, im Konzert überzeugend und beispielhaft zu präsentieren.
Februar/März 1985
Große USA-Tournee mit Riccardo Chailly

1986
Prix Caecilia
ab Januar 1986
In der mit dem SFB veranstalteten Fernsehreihe "Wege zur neuen Musik" stellt Gerd Albrecht im Gespräch mit zeitgenössischen Komponisten deren Werke vor.
1987
Ulf Thomsen wird Intendant des RSO (bis 1991).