Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

 
 

1964-1975: Lorin Maazel

1964
Lorin Maazel wird neuer Chefdirigent des Radio-Symphonie-Orchesters. Er legt einen besonderen Schwerpunkt auf die großen Werke von Berlioz, Bruckner und Liszt, die sogenannte "romantische Rarität". Außerdem ist Maazel eine treibende Kraft der Mahler-Renaissance.
19.4.1967
45. Konzert der Reihe Musik der Gegenwart (MdG): Uraufführung des Cellokonzerts von György Ligeti.
30. Januar 1969
Jessye Norman gibt mit dem RSO im Rahmen der Reihe "RIAS stellt vor" ihr Debüt in Berlin.
1971
Das RSO erhält den Kritikerpreis für Musik für seinen bedeutenden Einsatz auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik.
Januar 1973
Große Asientournee mit Lorin Maazel.
ab September 1973
Das RSO veranstaltet die ersten Abonnement-Konzerte in der Berliner Philharmonie.
1974
Gerhard Hellwig wird Intendant des RSO (bis 1979).
1975
Lorin Maazel beendet seine Chefdirigentenzeit beim RSO, während der er das Fundament für seine internationale Karriere gelegt hat.
1976-1982
Jahre ohne Chefdirigent - Das Orchester arbeitet eng mit den Dirigenten Erich Leinsdorf, Eugen Jochum, Gerd Albrecht, Gennadi Roshdestwensky und Neville Marriner zusammen. Dass in dieser Zeit nichts an musikalischem Niveau verloren geht, ist hauptsächlich dem inneren Zusammenhalt des Orchesters und dem Engagement der Musiker zu verdanken.
1977
Das Land Berlin, der RIAS und der SFB treten als Gesellschafter in die RSO GmbH ein, wodurch ein wichtiger Schritt zur Existenzsicherung des Orchesters getan ist.
1979
Großer deutscher Schallplattenpreis für die Ferenc-Fricsay-Edition der Deutschen Grammophon-Gesellschaft.