Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

 
 

Gründerzeit

7. Februar
1946
Gründung des DIAS (Drahtfunk im amerikanischen Sektor), der über das Telefonnetz des amerikanischen, später auch des britischen Sektors übertragen wird.
September 1946
Der Sender strahlt sein Programm drahtlos auf einer Mittelwellenfrequenz aus und nennt sich fortan RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor). Da der RIAS über kein eigenes Archiv verfügt, besteht ein ungeheurer Produktionsbedarf an ernster und auch leichter Musik.
15. November 1946
Gründung des RIAS-Symphonie-Orchesters. Es wird von den Amerikanern finanziert, da es in ihrem Sender integriert ist.
7. September 1947
Erstes Konzert des RIAS-Symphonie-Orchesters im Titania-Palast in Berlin-Steglitz. Es dirigiert der damalige Leiter der RIAS-Musikabteilung Walter Sieber.
17./18./20.10 1948
Sergiu Celibidache, Interimschef des Berliner Philharmonischen Orchesters, gibt mit einem reinen Gershwin-Programm sein Debut beim RIAS-Symphonie-Orchester.