Solisten 2011|2012

Lisa Batiashvili
Tanja Ariane Baumgartner
Jean-Efflam Bavouzet
Joshua Bell
Maria Luigia Borsi
Evgeni Bozhanov
Lioba Braun
Pavol Breslik
Khatia Buniatishvili
Cameron Carpenter
Emmanuel Ceysson
Steve Davislim
Melanie Diener
Silke Evers
Gerald Finley
Sol Gabetta
Véronique Gens
Matthias Goerne
Werner Güra
Martin Helmchen
Steven Isserlis
Martina Janková
Liane Keegan
Daniela Koch
Anu Komsi
Patricia Kopatchinskaja
Jana Kurucová
Michail Lifits
Annette Markert
Thomas J. Mayer
Sabine Meyer
Truls Mørk
Sergei Nakariakov
Lothar Odinius
Hyeyoon Park
Pellegrini-Quartett
Marlis Petersen
Ewa Podleś
Renata Pokupić
Simona Šaturová
Roberto Scandiuzzi
Anne Schwanewilms
Hüseyin Sermet
Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Arabella Steinbacher
Heidi Stober
Nikolai Tokarev
Sandra Trattnigg
Jan Vogler
Nadine Weissmann
Ewa Wolak
Dominik Wörner
Martin Wuttke
Thomas Zehetmair
Tabea Zimmermann
Foto: Marco Borggreve
Tabea Zimmermann gehört zu den herausragenden Musikerinnen unserer Zeit. Von ihrem großen Stellenwert als Solistin zeugen die regelmäßigen Engagements bei den wichtigsten internationalen Orchestern. In der Saison 2010|11 war sie gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra im Gewandhaus Leipzig und in der Berliner Philharmonie aufgetreten und war bei der Tschechischen Philharmonie und bei den Salzburger Festspielen zu Gast. Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildet das Arcanto Quartett, mit dem sie seit dessen Gründung im Jahr 2004 in den renommierten Konzertsälen Europas konzertiert.
Zimmermann hat zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten in das Konzert- und Kammermusikrepertoire eingeführt. 1994 brachte sie die eigens für sie komponierte Sonate für Viola solo von György Ligeti zur Uraufführung, ebenso Heinz Holligers Recicanto für Viola und Orchester, das Bratschenkonzert Nr. 2 ›Über die Linie IV‹ von Wolfgang Rihm, sowie gemeinsam mit Antoine Tamestit das Doppelkonzert von Bruno Mantovani. Insgesamt dokumentieren über 30 CDs Zimmermanns musikalisches Schaffen. Für eine Einspielung mit Werken von Reger und Bach erhielt sie 2010 den ›Echo-Klassik‹ als Instrumentalistin des Jahres.
Zimmermann ließ sich an der Musikhochschule Freiburg und am Mozarteum in Salzburg zur Bratschistin ausbilden. Eine Reihe von Wettbewerbserfolgen krönte ihre Ausbildung, darunter Erste Preise beim Concours International in Genf und Budapest sowie beim Maurice Vieux-Wettbewerb in Paris 1983. Seit 2002 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.
Für ihr künstlerisches Wirken ist Tabea Zimmermann im In- und Ausland mehrfach ausgezeichnet worden, u. a mit dem Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau und dem Internationalen Preis der Accademia Musicale Chigiana in Siena.
